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Handballer testen Ernstfall

03. September 2010 | Von tow

Hürup. Tolle Kulisse, gute Stimmung, spannende Spiele - der 1. Knutzen-Cup des TSV Hürup feierte eine gelungene Premiere. Mit der SG Kropp-Tetenhusen-Dithmarschen gewann erwartungsgemäß die Mannschaft aus der 3. Liga vor dem Oberligisten DHK Flensburg und Gastgeber TSV Hürup. Als bester Spieler des Turniers wurde DHK-Rückraumspieler Kai-Simon Römpke geehrt. Der Kropper Jan Carstens überzeugte als bester Torwart. Als Pokal gab es für den Sieg und die Auszeichnungen jeweils ein großes Weizenglas mit Gravur. "Klasse Idee, das Glas wird sorgfältig aufbewahrt und kommt mit auf die langen Auswärtsfahrten", war Reiner Kobs (Kropp) von der Trophäe begeistert.

Eröffnet wurde das Turnier mit der Partie des Gastgebers gegen den neuformierten Oberligisten DHK. Gestützt auf die routinierten Römpke-Brüder sowie die erfahrenen Stammkräften Peter Stotz, Robert Koch und Lasse Johannsen erkämpften sich die Flensburger zur Pause eine 12:7 Führung. Beim SH-Ligisten verletzte sich Neuzugang Timo Clausen gleich in der ersten Aktion an der Wade und konnte nicht mehr spielen. "In der ersten Hälfte waren wir auf Augenhöhe, haben aber zu viele Chancen vergeben", so TSV-Trainer Christian Lutter. Nach dem Wechsel wollte Hürup zuviel und gab DHK durch technische Fehler die Möglichkeit, den Sieg auf 25:16 zu schrauben. Lutter: "Das Spiel hat einige Erkenntnisse gegeben und ist ein Fingerzeig wo man noch ansetzen muss."

Im zweiten Spiel traf DHK auf Kropp. Der Oberligist hielt gut dagegen, so stand es zur Pause 12:12. Erst eine Leistungssteigerung brachte den Favoriten auf die Siegerstraße. Endstand 29:23. So ganz zufrieden war Kropps Trainer Jens Häussler nicht. "Wir haben zu viele technische Fehler gemacht und zwischendurch etwas nachgelassen." Ansonsten war der ehemalige Bundesligaspieler aber begeistert vom Verlauf: "es war ein kompaktes Turnier mit toller Atmosphäre und vielen Zuschauern."

Im Abschlußspiel zeigten die Gastgeber dann gegen Kropp ein anderes Gesicht. Zwar lag der Drittligist immer in Front, konnte sich aber nicht absetzen und siegte nur mit 28:26. Die Partie war vor allem ein Duell der Kreisläufer. Der Kropper Martin Ambrosius traf acht Mal, Hürups Sven Schmidt sogar neun Mal. Lutter nutzte das Turnier, um auch den Perspektivspielern Einsatzzeiten zu geben. "Das war eine gute Leistung", lobte der Coach des SH-Ligisten, ergänzte aber gleich: "Wir haben noch viel Arbeit vor uns."


 


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