HUSUMER NACHRICHTEN
Für Heider ist im Sommer Schluss
Husum. Er kam 2009, als der Verein gerade aus der Schleswig-Holstein-Liga abgestiegen war. Im ersten Jahr führte er die Husumer SV auf Platz vier in der Verbandsliga Nord-West, 2011 stieg der 40-jährige Coach mit den Stormstädtern in die SH-Liga auf. Dort kämpft Christian Heider derzeit als spielender Trainer um den Klassenerhalt. Egal, wie es ausgeht: In der Spielzeit 2012/13 braucht die Husumer SV einen neuen Trainer, denn Heider wird seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern. "Als ich gekommen bin, hatte ich das Ziel, innerhalb von drei Jahren an die Tür zur SH-Liga zu klopfen. Ich habe auf junge Spieler gesetzt, wollte sie ausbilden und entwickeln. Dieses Ziel ist erreicht", so Heider gegenüber unserer Zeitung.
Als "Abschiedsgeschenk" will er den Klassenerhalt hinterlassen. "Im Sommer wird es einen Neuaufbau geben. Das ist dann ein sauberer Schnitt", so Heider. Einige Spieler werden den Verein aus beruflichen Gründen verlassen. 15 Punktspiele stehen noch aus, Heider bilanziert schon jetzt: "Ich denke, ich habe meine Arbeit ganz ordentlich gemacht."
Der Trainer-Abschied im Sommer war natürlich auch Thema bei der Jahreshauptversammlung der Husumer SV, auf der Klaus Kasparek zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Der seit 1980 in der Stormstadt lebende gebürtige Gelsenkirchener sammelte bereits Vorstands-Erfahrung im TSV Mildstedt. "Mein Hobby ist Fußball. Ich möchte den Verein weiter festigen und die jungen Leute fördern", beschrieb er seine Ziele.
Zurück im Vorstand ist auch ein "Urgestein": Dieter Schleger bekleidet künftig das neu geschaffene Amt des Sportlichen Leiters. "Ich möchte Spieler aus Husum und der näheren Umgebung. Ich bitte um Eure Mithilfe", wandte sich Schleger bei seiner Antrittsrede an die 51 Teilnehmer der Jahreshauptversammlung.
Es sollen Gespräche mit dem Rödemisser SV wegen einer Zusammenlegung der Fußballabteilungen geführt werden. Geschäftsführer Anton Christiansen: "Bisher war die SG erfolgreich. Durch eine Zusammenführung können den Jugendlichen größere Angebote gemacht werden."
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