ELMSHORNER NACHRICHTEN

 

Der Eis-Hölle entkommen

08. Februar 2010 | Von lra

Wie eine Wand: Der Block der VG Elmshorn. Foto: Völz

Elmshorn. Da sind die Regionalliga-Volleyballer der VG Elmshorn gerade noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen. Als Favorit in der sogenannten "Hölle" von Altengamme angetreten, mussten fünf Sätze herhalten, um die dort ansässigen Teufelchen nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Satzrückstand doch noch mit 3:2 (21:25, 25:22, 27:29, 25:13, 15:12) niederzukämpfen.

"Schön ist was anderes", quengelte Mittelblocker David Jung nach dem Pflichtsieg in der eiskalten Altengammer Halle. Das einzig Positive: Nach der 0:3-Niederlage der Volley-Tigers Ludwigslust in Oststeinbek hält das Team um Spielertrainer Ekkehard Goller im Kampf um den Klassenerhalt (drei Mannschaften steigen mindestens ab) weiter alle Trümpfe in der Hand.

Nicht auszudenken, die Partie beim Schlusslicht wäre verloren gegangen. Doch genau die Gefahr drohte. Vor allem im ersten Satz lief so gut wie nichts zusammen: "Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen", meckerte Jung, "nichts klappte." Drei Sätze lang liefen die Elmshorner fast ausschließlich einem Rückstand hinterher. Erst im zweiten Durchgang nahm die VGE etwas Fahrt auf. Jung: "Zwar war das Niveau niedrig, doch wenigstens stimmte der persönliche Einsatz. Wir haben gemerkt, dass einem in dieser Hölle nichts geschenkt wird. Mit ein bisschen Glück hätten wir auch schon den dritten Satz gewinnen können."

Im vierten Satz kam dann endlich die Wende zum Guten - 25:13. Und auch im fünften Abschnitt ließen sie die Gäste nicht mehr beirren - 15:12.

Mit zwei wichtigen Punkten im Gepäck ging es danach weiter nach Eimsbüttel zum Griechen - ausgiebig den Sieg feiern. Dass der VfL Pinneberg, ebenfalls im Abstiegssog, ausgerechnet beim Spitzenreiter TSV Kronshagen gewinnen würde, konnten die VGE-Jungs da noch nicht ahnen . . .

VGE, 1. Satz: Stegmann, Jung, Preuß, Fallmann, Dieckmann, Urbatzka; 2. Satz: Stegmann, Jung, Preuß, Fallmann, Dieckmann, Urbatzka; 3. Satz: Stegmann (Goller 15:18), Dieckmann, Jung, Preuß (3:5 Pünner), Fallmann, Urbatzka; 4. Satz: Goller, Jung, Fallmann, Dieckmann, Urbatzka, Pünner; 5. Satz: Goller, Jung, Pünner, Dieckmann, Fallmann, Urbatzka. Spielvelauf, 1. Satz: 2:8, 5:11, 13:14, 18:19, 20:24, 21:25; 2. Satz: 3:4, 6:7, 10:12, 14:16, 16:19, 22:21, 25:22; 3. Satz: 5:5, 8:9, 11:13, 13:16, 17:21, 25:25, 27:29; 4. Satz: 6:4, 12:7, 21:10, 25:13; 5. Satz: 6:5, 10:8, 13:10, 15:12.


 


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