ECKERNFÖRDER ZEITUNG

 

Emotionale Achterbahn für die HSG Gettorf/Osdorf

24. Februar 2010 | 00:10 Uhr | Von Wilfried Zabel

Glück und Pech lagen ganz nah beieinander: Während Hjordis Lübker mit der HSG Gettorf/Osdorf gegen den MTV Herzhorn noch unglücklich mit 29:30 verloren hatte, ... Foto: Peters

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Gettorf. Es hätte eigentlich ein erfolgreiches Wochenende für die HSG Gettorf/Osdorf in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen werden können. Ja wenn, wenn da nicht die beiden Heimspiele gewesen wären. Gegen den MTV Herzhorn II sah die HSG schon wie der sichere Sieger aus - und verschenkte letztlich mit 29:30 (15:9) beide Punkte. Gegen den TSV Wankendorf lief es in der ersten Halbzeit nicht so gut. Dafür hatte die HSG am Ende dann das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite und fuhr ein 20:19 (7:7) ein. Mit zwei Siegen hätte die HSG Anschluss an die Spitzengruppe gefunden. So aber bleibt sie auf Rang acht.

<rubrik3>HSG Gettorf/Osdorf -

Herzhorn II 29:30 (15:9)</rubrik3> Die HSG spielte eine Halbzeit lang hoch konzentriert den Ball sehr sicher und vermied es geschickt, den Gast zu Gegenstößen kommen zu lassen. Vorne schlossen die HSG-Spielerinnen zudem sicher ab. Nach kurzem Abtasten zogen die Gastgeberinnen von 3:3 (10.) auf 15:9 zur Pause davon. "Uns ist die Pause überhaupt nicht bekommen. Ehe wir uns versahen, hatte Herzhorn uns schon drei Treffer eingeschenkt", sagt HSG-Trainer Heimo Kuhlmann zum Beginn der zweiten Hälfte. Auf einmal begann das große Zittern. Alles, was sein Team in der ersten Halbzeit so gut gemacht hatte, war vergessen. Die Deckung packte nicht mehr konsequent zu, und die wendigen Herzhornerinnen nutzten die Chance. Sie tankten sich durch und vollstreckten sicher. Beim 24:24 (49.) hatten sie den Ausgleich geschafft. Als Herzhorn erstmals mit zwei Toren vorne lag, kam die HSG nur zum Anschlusstreffer, der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. In der hektischen Schlussphase ergab sich dann doch noch die Möglichkeit zum Punktgewinn. Die HSG hatte zum 29:30 verkürzt und bekam noch einmal Ballbesitz. "Wir haben auch noch einen Freiwurf herausgeholt, konnten aber aus dieser Chance nichts mehr machen", sagt Kuhlmann ein wenig enttäuscht.

Tore für HSG Gettorf/Osdorf: Glusk (12), Lübker (7), Henke (3), Petersen (3), Kranig und Viehoff (je 2).

<rubrik3>HSG Gettorf/Osdorf -

Wankendorf 20:19 (7:7)</rubrik3>Es wurde die von HSG-Trainer Kuhlmann befürchtete enge Partie. Die Gäste spielten aus einer sehr robusten Deckung heraus, kämpften um jeden Ball und ließen sich nicht abschütteln. So blieben Tore in der ersten Hälfte Mangelware. Mit 7:7 ging es in die Kabine. "Wir hatten uns vorgenommen, nicht so wie gegen Herzhorn das Spiel aus der Hand gleiten zu lassen", sagt Kuhlmann, der zumindest ein verbessertes Abwehrverhalten registrierte. Mit der in der Abwehr gewonnenen Sicherheit lief es vorne nun auch besser. So langsam bekam die HSG die Gäste in den Griff und setzte sich von 16:16 auf 19:16 ab. In der 58. Minute gelang den Gästen jedoch das 19:19. In der Schlussminute kam dann aber ein wenig Glück dazu. Ein Wurf von Kathrin Glusk wurde abgefälscht und landete zum Schrecken der Gäste im Tor.

Tore für HSG Gettorf/Osdorf: Gluck (10/4), Danielsen (3), Dibbern (3), Kranig, Hennecke, Viehoff und Petersen (je 1).


 


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