ECKERNFÖRDER ZEITUNG

 

Torreicher Vorrunden-Abschluss

16. Juli 2010 | Von Stefan Gerken

VfR-Torwart Kay Schacht (re.) hatte gegen den GSC mehr zu tun, als ihm lieb war. Hier taucht David Lehwald frei vor dem Keeper auf. Foto: gerken

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Gettorf. Die Vorrunde beim Gettorfer Gemeindepokal ist vorbei. Am Mittwochabend trafen zuerst die Fußballer des Eckernförder SV auf die zweite Mannschaft des Gettorfer SC. Direkt im Anschluss kam es zum Spiel zwischen der Verbandsligamannschaft des Gettorfer SC und dem Kreisligisten VfR Eckernförde. In beiden Spielen vielen die Tore, wie aktuell die Hitzerekorde. Nach 160 Minuten Spielzeit hatte der Ball insgesamt 19 Mal den Weg in die Maschen gefunden.

<rubrik3>Gettorfer SC II -

Eckernförder SV 2:10 (1:6)</rubrik3>Während die Offensivabteilung des Eckernförder SV schon in einer beachtlichen Frühform ist, was die zweite Mannschaft des GSC schmerzlich erfahren musste, ist in der Defensive noch nicht alles so, wie es sich Trainer Henning Seemann wünscht. "Die Gegentore haben mich geärgert." Doch allzu große Sorgen muss sich der ESV-Coach wohl nicht machen, denn in der Defensive probierte der SH-Ligist einige Spieler auf fremden Positionen aus und spielte auch nicht mit der wohl beim Saisonbeginn zu erwartenden Stammformation. Angetrieben von einem engagierten Marc Medler, der von Seemann in der ersten Halbzeit auf die "Sechs" im defensiven Mittelfeld beordert wurde, ließen die Eckernförder den GSC II laufen und spielten so ihre körperliche Überlegenheit aus. "Ball und Gegner laufen lassen hat die meiste Zeit über ganz gut geklappt", zeigt sich auch Seemann angetan vom Spiel nach vorne. Besonders im Sturm - im vergangenen Jahr war dieser Mannschaftsteil noch unterbesetzt - drängen sich die Spieler auf. Bis zur Pause trafen neben Neuzugang Hannes Buchholz auch die beiden Angreifer, die in der abgelaufenen SH-Liga-Saison das Sturmduo beim ESV bildeten. Marcel Pommerening und Sebastian Rettich netzten jeweils zweimal ein.

Nach der 1:6-Packung zur Pause kam der GSC II schnell zum 2:6 durch Jan Schwauna, doch die ESV-Sturmreihe blieb weiter treffsicher und schraubte das Ergebnis noch bis auf 10:2 in die Höhe. Mit diesem Sieg steht der ESV im Finale (gegen Osdorf), während der GSC II im Spiel um Platz fünf auf den VfR Eckernförde trifft.

Tore: 0:1 Buchholz (4.), 0:2 Mettig (15.), 1:2 Schwauna (20.), 1:3 Rettig (22.), 1:4 Rettich (25.), 1:5 Pommerening (36.), 1:6 Pommerening (40.), 2:6 Schwauna (44.), 2:7 Borowski (53., ET), 2:8 Buchholz (55.), 2:9 Rettich (56.), 2:10 Pommerening (58.).

<rubrik3>Gettorfer SC -

VfR Eckernförde 7:0 (2:0)</rubrik3>Mit den 12 Toren aus dem ersten Spiel des Abends konnte die Partie des Gettorfer Verbandsligisten und dem VfR Eckernförde nicht mithalten. Jedoch zeigte sich der GSC ähnlich dominant, wie zuvor der ESV. Beim VfR machte sich besonders bemerkbar, dass im Sturm mit den zwei Abgängen von Niklas Carl und Hannes Buchholz die Durchschlagskraft fehlt. Jannik Kommorovski hatte zwar bereits nach zwei Minuten die erste Möglichkeit, ihm wurde der Ball jedoch vom wachsamen GSC-Keeper Thomas Brussig vom Fuß gefischt, doch gegen die solide GSC-Defensive hatte der junge Angreifer wenig Möglichkeiten sein Können zu zeigen. Anders die Gettorfer Offensive. Sie wurde immer wieder lang geschickt und kam zu einigen guten Möglichkeiten. Zwei davon nutzten vor der Pause Christian Schössler (5., nach schwerem Abwehrfehler) und der starke David Lehwald (37.) nach Zuspiel vom ebenso gut aufgelegten Tim Rogge. Im zweiten Durchgang wurde die Dominanz der Gettorfer noch deutlicher und das Endergebnis von 7:0 hätte sogar noch etwas höher ausfallen können. Vielleicht hatte auch Schiedsrichter Patrick Hahn etwas Mitleid mit den VfR-Spielern, da er die Partie einige Minuten zu früh beendete, was jedoch beide Teams nicht störte.

Der Gettorfer SC trifft am Freitag im Spiel um Platz drei um 17.30 Uhr auf den MTV Dänischenhagen, während die VfR-Elf zeitgleich gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers um Platz fünf spielt.Tore: 1:0 Schössler (5.), 2:0 Lehwald (37.), 3:0 Rogge (58.), 4:0 J. Zimmer (62.), 5:0 Rogge (65.), 6:0 Vossgerau (70.), 7:0 J. Zimmer (73.)


 


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