ECKERNFÖRDER ZEITUNG

 

GTV-Torhüterin Daniela Truhn: "Wir sind unserem Publikum etwas schuldig"

05. März 2010 | Von bel

HSG-Trainer Heimo Kuhlmann muss im morgigen Heimspiel gegen den Preetzer TSV auf Lea Hennecke und Stefanie Metz verzichten. Foto: Peters

Gettorf / Ascheffel. Ein ganz schweres Programm steht der HSG Gettorf/Osdorf und dem SV Hüttener Berge in der Handball-Landesliga der Frauen bevor. Die HSG Gettorf/Osdorf hat in eigener Halle den Preetzer TSV zu Gast und will unbedingt Revanche für die unglückliche 24:25-Hinspielniederlage nehmen. Ohne große Aussichten fährt dagegen der SV Hüttener Berge zum designierten Meister HSG Mönkeberg/ Schönkirchen. Für die Schützlinge von Thomas Lill gab es im Hinspiel mit 16:25 (9:12) eine deutliche Niederlage.

<rubrik3>HSG Mönkeberg/Schönkirchen -

SV Hüttener Berge Heute, 18 Uhr</rubrik3>Der SV Hüttener Berge kämpft derzeit an zwei Fronten. Einerseits geht es um den Klassenerhalt, andererseits kann die Mannschaft von Trainer Thomas Lill wegen der Sperre der alten Owschlager Halle nicht trainieren. Ohne Training und auch noch ohne Julia Uhlmann und Svenja Hagge muss der SV Hüttener Berge nun zum alleinigen Tabellenführer. "Der Ausfall der beiden Rückraumspielerinnen trifft uns schwer. So haben wir nur wenig Alternativen", will Hüttener Berges Trainer Thomas Lill über eine starke Abwehr versuchen, sich beim Spitzenreiter gut aus der Affäre zu ziehen. "Die HSG kann enorm Tempo gehen. Wir dürfen vorne keine Fehler machen und müssen geduldig auf unsere Chance warten", sagt Lill, der verhindern will, dass seine Mannschaft überrannt wird. Im Positionsspiel muss der SV Hüttener Berge auf Gisa Klaunig aufpassen. Die Auswahlspielerin ist schnell auf den Beinen und nur schwer festzumachen. Beherzigen die Gäste die Vorgaben ihres Trainers, könnte zumindest ein Debakel verhindert werden.

<rubrik3> HSG Gettorf/Osdorf -

Preetzer TSV Sonntag, 17 Uhr</rubrik3>So richtig überzeugen konnte die HSG Gettorf/Osdorf zuletzt in eigener Halle nicht. "Wir sind unserem Publikum etwas schuldig", sagt HSG-Torhüterin Daniela Truhn, die optimistisch ist, die Punkte gegen den Preetzer TSV einzufahren. Die HSG, mit 19:19 Punkten auf Rang zehn, hat nichts zu verlieren. Die Gäste verfügen über eine Mannschaft, die Tempo gehen kann. Kommt sie einmal ins Laufen, ist sie nur schwer zu stoppen. Beim PTSV, der seit der Weihnachtspause auf drei seiner Leistungsträger verzichten musste (Auslandsaufenthalt), sind wieder alle mit dabei. Zudem sind zwei A-Jugendliche zum Team gestoßen. Für die Gastgeberinnen wird es nicht leicht, da mit Lea Hennecke und Stefanie Metz zwei Spielerinnen gegen den PTSV ausfallen.


 


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