ECKERNFÖRDER ZEITUNG
GSC muss weiter punkten
Gettorf. Der Anfang ist gemacht. Nach dem Sieg der Verbandsliga-Fußballer des Gettorfer SC über den Büdelsdorfer TSV am vergangenen Sonnabend folgt jetzt jedoch eine höhere Hürde, die es im Kampf um den Klassenerhalt zu überwinden gilt. Mit dem Schleswig-Holstein-Liga-Absteiger SC Comet Kiel kommt am heutigen Abend (18.15 Uhr) eine Elf an den Ringweg, die zu Anfang der Saison zu den Favoriten gezählt wurde, dieser Rolle bislang aber nicht gerecht wurde. Momentan rangiert die Mannschaft vom Kieler Ostufer auf dem sechsten Tabellenplatz - jenseits von Gut und Böse. Nach Siegen gegen Plön und in Lütjenburg spielten die Cometen zuletzt torlos Unentschieden gegen Klausdorf - allesamt Gegner, die auch der GSC schlagen muss, um den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld noch zu schaffen, sofern es dieses nach Stand der Dinge in der nächsthöheren Liga überhaupt gibt. Die Rot-Weißen betreten in der Partie Neuland, denn das Nachholspiel vom vergangenen Oktober wird das erste Aufeinandertreffen mit den Schützlingen von SC-Trainer Patrick Nöhren sein, dem am kommenden Sonntag der Gegenbesuch beim Rückspiel folgen soll.
GSC-Coach Stefan Mackeprang ist mit dieser "schwierigen Konstellation" nicht glücklich und sieht ein schwieriges Spiel auf seine Elf zukommen: "Ich schätze Comet besser ein, als es der Tabellenrang ausdrückt. Nachdem ich sie in der Vorbereitung letztes Jahr gesehen habe, bin ich verwundert, dass sie nicht weiter oben mitspielen. Wir müssen realistisch bleiben: Wir treffen auf eine favorisierte Elf und müssen alles aus uns heraus holen, um zu punkten."
Personell muss der Trainer zwei Spiele lang auf Kapitän Jan Zimmer verzichten, der seine Rotsperre absitzt. Darüber hinaus wird Manuel Rathje berufsbedingt fehlen. Adam Moryl steht nach seinem Kurzurlaub wieder in der Viererkette, an der Mackeprang weiterhin festhalten will: "Wir haben unsere Ausfälle bislang immer gut kompensieren können. Ich sehe keinen Grund, an der taktischen Ausrichtung etwas zu ändern."Es fehlen: Boy Bröckler, Manuel Rathje, Jan Zimmer.
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