ECKERNFÖRDER ZEITUNG
Eine einfache Rechnung für den Gettorfer SC
Gettorf. So einfach und doch so schwer: Die Verbandsliga-Fußballer des Gettorfer SC müssen aus den verbleibenden zwei Partien der Saison alle Punkte holen, um den Klassenerhalt sicherzustellen. Zunächst wäre dazu heute ein Auswärtserfolg, ab 15 Uhr, bei der SG Ascheberg/Kalübbe notwendig. Im Erfolgsfalle wäre das Resultat des zeitgleichen Spiels des direkten Konkurrenten TSV Lütjenburg gegen den RTSV ohne Belang. Die Voraussetzungen für das finale Abstiegsduell am Ringweg in einer Woche wären gegeben. Sollte es nicht gelingen, wäre Schützenhilfe der Rendsburger vonnöten. Daher bereitet die Umsetzung diese Planes GSC-Coach Stefan Mackeprang einige Kopfschmerzen: "Das sind Spiele, die man als Trainer nicht so liebt. Aber sie sind das Salz in der Suppe. Jetzt können die Jungs zeigen, was sie draufhaben. Wir dürfen dabei allerdings nicht überdrehen. Eine Mischung aus Druck nach vorne und kompakter Abwehrarbeit sollte uns zum Erfolg führen. Harakiri können wir uns gegen einen so abgeklärten Gegner nicht erlauben."
Personell sieht es noch düster aus: Julian Arndt wird aus beruflichen Gründen fehlen, Nils Zimmer steht verletzt nicht zur Verfügung und Sebastian Kietzmann ist nicht rechtzeitig fit geworden.
Die Hoffnungen des Trainers ruhen daher auf der Freigabe für die A-Jugendlichen Daniel Hansen und Nick Dolenga, die zuletzt in Kurzeinsätzen erfolgversprechende Leistungen zeigten. Mannschaftskamerad Lars Empen steht ohnehin in der Startelf. Für die Motivation dieser drei Musketiere bedürfte es jedenfalls keinerlei psychologischer Anstrengungen, denn alle wollen im nächsten Jahr weiter in der Verbandsliga spielen.Es fehlen: Arndt, Bröckler, Kietzmann, Lorenzen, Vossgerau, N. Zimmer
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