ECKERNFÖRDER ZEITUNG
Zwei Hiobsbotschaften für die "Wölfe"
Nick Weber ist nach der Verletzung von Florian Hossner im Kasten der "Wölfe" gegen die Reinickendorfer Füchse II mehr den je gefordert. Foto: Gerken
Altenholz. Mit einem Sieg über die Bundesliga-Reserve der Reinickendorfer Füchse II will der TSV Altenholz seine (noch) kleine Erfolgsserie in der 3. Handball-Liga der Männer, heute ab 19.30 Uhr, weiterschreiben und Platz vier in der Tabellen festigen. Doch zu Beginn der Woche wurden die Verantwortlichen durch zwei Hiobsbotschaften hochgeschreckt. Torwart Florian Hossner hat sich gegen Oranienburg eine Knochenabsplitterung zugezogen und fällt erst einmal länger aus. Auch Rückraumspieler Christian Drecke laboriert an einer Daumenverletzung und wird auf keinen Fall gegen die Berliner mit von der Partie sein.
"Auch ohne die Ausfälle sollten wir genug Qualität besitzen, uns gegen die Reinickendorfer Füchse II durchzusetzen", ist "Wölfe"-Interimstrainer Dirk "Shorty" Elvers zuversichtlich. Für Hossner konnte kurzfristig Sven Hägermann, langjähriger Keeper der Altenholzer, reaktiviert werden. Den Ausfall von Drecke hofft Elvers durch einen geschlossene Mannschaftsleistung kompensieren zu können.
Bei den "Wölfen" baut man auf die Heimstärke. "Wir wollen ein vernünftiges Spiel zeigen und sicher in der Deckung stehen", will Elvers aus der starken Abwehr heraus - wie es die Altenholzer schon in Oranienburg praktiziert haben - die Berliner unter Druck setzen.
"Die Füchse sind eine Wundertüte. Man weiß nie, wen die Berliner aufbieten", will sich Interimstrainer Elvers darüber auch keine großen Gedanken machen. "Letztlich ist es egal, ob die Berliner mit Johannnes Sellin, Jewgeni Pevnov und Colja Löffler Spieler aus dem Bundesligakader einsetzen. Wir wissen, was wir in Heimspielen leisten können. Da müssen wir auch mit solchen Situationen fertig werden", hat Elvers seine Mannschaft auch auf den Eventualfall eingestellt und wird die Berliner in der Deckung mit der nötigen Aggressivität empfangen.
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