SYLTER RUNDSCHAU
Bente Rathsack siegt im strömenden Regen
Philipp Bolz (LAV Husum) wurde Dritter der Jugend beim Einsteiger-Triathlon. Foto: binder
Wanderup. Die äußeren Bedingungen mit kühlen Temperaturen und teilweise heftigen Regenschauern veränderten bei der dritten Auflage des Wanderup-Triathlons zwar ein wenig die Kulisse, trübten aber den Spaß der knapp 300 aktiven Athleten kaum. Am Badesee und auf den Straßen rund um Wanderup war der Spaß der Triathleten nicht zu übersehen. Hobby-Dreikämpfer und echte Cracks der Szene nutzten mit viel Elan die letzte Startgelegenheit dieses Sommers im Norden.
Während die Aktiven beim Einsteiger-Triathlon und beim Jedermann-Wettkampf heftige Niederschläge aushalten mussten, waren die Asse beim Sprint-Triathlon die einzigen Starter, die ihr Rennen bei perfekten Bedingungen absolvieren konnten. Dort war bereits auf den zwei Schwimmrunden durch den Wanderuper Badesee (450 m) zu sehen, dass die Athleten von TriAs Flensburg mit ihren 40 Startern nicht nur die zahlenmäßig stärkste Gruppe stellten, sondern auch die Champions des Tages in ihren Reihen hatten.
Niels Asbjörn Schuldt kam als erster Einzelstarter aus dem Wasser und drehte auf der 20 km langen Radstrecke richtig auf. Der 32-jährige TriAs-Athlet fuhr einen komfortablen Vorsprung von fast zwei Minuten heraus und konnte schon ziemlich siegessicher auf die 4,5 km lange Laufstrecke gehen. Selbst der laufstarke Willi Petersen vom MTV Leck vermochte den Abstand nicht mehr entscheidend zu verkürzen. Nach 55:54 Minuten rannte Schuldt als Sieger über die Ziellinie, Willi Petersen, der tags zuvor noch den Pellworm-Triathlon gewonnen hatte, wurde in 56:58 Minuten Zweiter. Fest in Flensburger Hand war auch die Konkurrenz der Frauen. TriAs-Athletin Elena Janßen sicherte sich in 1:05:49 Stunden den Sieg.
Die "Jedermänner" absolvierten die gleiche Distanz, sie mussten allerdings die Laufstrecke bei strömendem Regen hinter sich bringen. Bente Rathsack vom MTV Leck (1:11:11 Stunden) und Frank Schwesig vom VfL Kellinghusen (1:01:42) waren Sieger eines Wettkampfs, bei dem die ganze Bandbreite des Wanderup-Triathlons zu beobachten war. Während die schnellsten Athleten mit Neoprenanzug, Triathlon-Einteiler und hochwertigen Rennrädern dem Ziel entgegen eilten, ließen es die "Amateure" mit Badehosen, Baumwoll-T-Shirts und auf Tourenrädern weitaus gemütlicher angehen.
Die Veranstalter vom TSV Wanderup und von der Agentur Triple Events zogen ein positives Fazit, auch wenn offenkundig einige der 350 gemeldeten Athleten auf einen Start verzichtet hatten.




