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Reinhardt wehrt sich - Barbarez tritt zurück
Lernprozess: Der von vielen als Notlösung titulierte neue Sportchef des Hamburger SV, Bastian Reinhardt (Foto), hat auf die massiven Vorbehalte gegen seine Person reagiert. "Ich habe ein dickes Fell", sagte der 34 Jahre alte Ex-Profi. "Ich weiß, dass ich noch viel lernen muss. Aber ich bin voll motiviert." Kritiker sehen den ehemaligen Verteidiger als zu jung und unerfahren für das Fußballgeschäft an. Reinhardt, der als Saisonziel die Qualifikation für die Champions League ausgibt, will beim HSV den Zusammenhalt unter den Spielern stärken. Der Teamgedanke soll auch durch mehr private Treffen gestärkt werden. "Wichtig ist, dass eine Mannschaft auf dem Platz steht, die für den HSV alles gibt, und dass die Spieler Teamgeist entwickeln", sagte der Sportchef.
Rückzug: Ex-Profi Sergej Barbarez ist aus dem Aufsichtsrat des Hamburger SV zurückgetreten. "Ich bedauere das, kann es aber nachvollziehen", sagte Aufsichtsratschef Horst Becker. Barbarez gehörte dem Gremium erst seit Januar 2009 an. Der 38 Jahre alte Bosnier fühlte sich bei der Suche nach einem neuen Sportchef offensichtlich übergangen. "Es hat mich gestört, dass ich von der Verpflichtung Bastian Reinhardts erst fünf Minuten vor der Sitzung erfahren habe. Dabei geht es mir nur um den Ablauf, nicht um Bastian persönlich", sagte Barbarez.
Schuldenberg: Die Stadt Bielefeld will dem vor der Insolvenz stehenden Zweitligisten Arminia Bielefeld eine Soforthilfe in Höhe von 500 000 Euro gewähren. Das ist das Ergebnis einer mehrstündigen öffentlichen Debatte mit abschließender Abstimmung im Stadtrat. Damit haben sich die Aussichten des Traditionsclubs auf eine Rettung kaum verbessert. Bis Mittwoch, 15.30 Uhr, muss der Club die erforderlichen finanziellen Garantien bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) einreichen, um die Lizenz für die 2. Liga zu erhalten. Die Ostwestfalen müssen in den kommenden Tagen nun noch ein Loch von 2,35 Millionen Euro stopfen. Die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro.
Vollzug: Der Wechsel von Startrainer Jose Mourinho zu Real Madrid ist perfekt. Beide Clubs bestätigten den Transfer auf ihren Internetseiten. Nach Informationen der Sporttageszeitung "Marca" liegt die Ablösesumme bei acht Millionen Euro. Mourinho erhält demnach einen Vierjahresvertrag, der dem Portugiesen zehn Millionen Euro pro Jahr garantieren soll. Zuletzt hatten sich beide Seiten über die Höhe der Ablösesumme gestritten.
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