LOKALER SPORT
Vettels "Lady" zickt und lässt den Weltmeister warten
Jerez. Bei der ersten gemeinsamen Ausfahrt hatte es gleich gefunkt, 24 Stunden später zickte Sebastian Vettels neue Lady und ließ den Weltmeister lange warten. Der Champion blieb gelassen. "Gerade mit einem neuen Auto, wenn es noch keine Ersatzteile gibt, gibt es keinen Grund, loszulegen wie ein Stier. Das heben wir uns für später auf", sagte Vettel bei seinem ersten Testeinsatz 2012 in Jerez. Wegen Problemen mit der Elektronik stand der Red Bull stundenlang in der Box, deren Rolltor verschlossen blieb. Ein zweiter Fahrversuch endete erneut nach wenigen Metern in der Boxengasse, wieder verschwand das Auto aus dem Blickfeld der Beobachter, hektische Mechaniker liefen aufgeregt hin und her. Ein Motorproblem sei es gewesen, klärte Vettel später auf. Obwohl er nicht kaputt gewesen sei, habe man ihn ausgetauscht, so konnte er doch noch 50 Runden absolvieren. Wie am Donnerstag belegte er auch gestern schließlich Rang drei hinter dem Tagesschnellsten Fernando Alonso (Ferrari) und Jean-Eric Vergne (Toro Rosso).
Indes hat sich die deutsche Motorsport-Legende Hans-Joachim Stuck amüsant über das Design der neuen Formel-1-Autos geäußert: "Mir gefällt die Optik der Wagen überhaupt nicht. Die Reifenbreite ist zu gering, der Flügel ist hinten zu klein und vorne zu groß, und außerdem ist die Nase völlig misslungen. Das ist so, als würde man Heidi Klum einen dicken Hintern verpassen und schraubt ihr den Busen weg."




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