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Sport

03. Dezember 2016 | 12:43 Uhr

Braunschweig weiter souverän : «Löwen» verlieren auch mit Bierofka

vom

Braunschweig bleibt souverän vorn. Die Niedersachsen gewannen gegen 1860 München mit Interimscoach Daniel Bierofka 2:1. Verfolger und Erstligaabsteiger VfB Stuttgart trifft erst am Montag auf Nürnberg.

Eintracht Braunschweig bleibt souverän und hat den Vorsprung auf Verfolger VfB Stuttgart zumindest bis Montag auf vier Punkte ausgebaut.

Der Tabellenführer aus Niedersachsen siegte am 14. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga mit 2:1 (1:0) über 1860 München mit Interimscoach Daniel Bierofka. Erstligaabsteiger Stuttgart tritt erst am Montag (20.15 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg an.

Am Ende einer turbulenten Woche konnte auch Bierofka nicht für ein Positiverlebnis sorgen. In der ersten Partie nach der Trennung von Coach Kosta Runjaic und der Degradierung von Geschäftsführer Thomas Eichin zum Sportdirektor verloren die Sechziger ihr fünftes Auswärtsspiel, nach dem Bierofka ratlos wirkte.

«In der ersten Halbzeit waren wir einfach nicht präsent genug», kommentierte er im TV-Sender Sky das Geschehen. Wenigstens habe sein Team nach der Pause «Moral gezeigt». Bierofka: «Wir dürfen nicht davonlaufen, sondern müssen uns der schwierigen Situation stellen.» Für Braunschweig trafen Christoffer Nyman und Domi Kumbela, für die abstiegsbedrohten Sechziger verkürzte Routinier Ivica Olic auf 1:2.

In den anderen Sonntagspartien gab es im Südwestderby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC ein 0:0. «Der Punkt ist wie ein Anker. Das macht Mut, absolut», sagte KSC-Trainer Tomas Oral. Dem 1. FC Union Berlin gelang dank des Treffers von Felix Kroos mit 1:0 (1:0) erstmals in der Vereinsgeschichte beim SV Sandhausen ein Erfolg. Mit 24 Punkten verbesserte sich Union nach zuvor drei Begegnungen ohne Sieg auf Tabellenrang fünf. «Klar freue ich mich über die drei Punkte», sagte Union-Coach Jens Keller.

Die SpVgg Greuther Fürth feierte im ersten Spiel unter dem neuen Coach Janos Radoki, der das Amt vom beurlaubten Stefan Ruthenbeck übernahm, einen glücklichen Last-Minute-Sieg. Die Franken kamen am Freitag zu einem 2:1 (1:0) gegen Bielefeld. Die Arminia kassierte im zweiten Spiel unter Neu-Trainer Jürgen Kramny die erste Niederlage. Mit elf Punkten sind die Ostwestfalen weiter ein Abstiegskandidat.

Im Rennen um die Aufstiegsplätze gab es für Hannover 96 beim 2:2 (1:0) als Gast von Fortuna Düsseldorf einen kleinen Rückschlag. Der Erstligaabsteiger ging zwar durch Kenan Karaman (18.) und Felipe (61.) zweimal in Führung. Aber Ihlas Bebou (52.) und Robin Bormuth (67.) glichen für die Rheinländer jeweils aus.

Die Würzburger Kickers verpassten es beim 1:1 (1:1) gegen Mitaufsteiger Erzgebirge Aue, näher an die Spitzenplätze heranzurücken. Aue verharrt weiter in der Abstiegszone auf dem vorletzten Rang. Der dritte Aufsteiger, Dynamo Dresden, musste sich gegen den bislang enttäuschenden VfL Bochum mit einem 2:2 (2:1) zufriedengeben. Die Sachsen sind aber seit sechs Partien unbesiegt.

Schlusslicht FC St. Pauli steckt weiter tief in der Krise und ist durch das 0:2 (0:1) beim 1. FC Heidenheim seit zehn Spielen ohne Sieg. Dank der Treffer von Kapitän Marc Schnatterer (20. und 81. Minute/Foulelfmeter) halten die Schwaben als Vierter punktgleich mit dem Dritten Hannover (25 Zähler) den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen.

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erstellt am 27.Nov.2016 | 16:27 Uhr

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