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THW Kiel

07. Dezember 2016 | 09:34 Uhr

Handball-Bundesliga : THW Kiel verliert gegen Magdeburg

vom
Aus der Onlineredaktion

In der letzten Sekunde bekommen die Zebras noch einen Siebenmeter - doch der Ausgleich bleibt ihnen verwehrt. Damit müssen die Zebras wohl die Meisterschaft abschreiben.

Magdeburg | Der Deutsche Meister THW Kiel hat im nervenaufreibenden Titelrennen der Handball-Bundesliga womöglich den entscheidenden Rückschlag kassiert. Das Team von Trainer Alfred Gislason unterlag am Mittwoch beim SC Magdeburg in einer dramatischen Partie mit 28:29 (15:12) und verpasste es somit, nach Punkten zu den Rhein-Neckar Löwen aufzuschließen.

„Wir haben in den entscheidenden Phasen leider ein paar Fehler zu viel gemacht, wir waren zu überhastet“, sagte der geknickte THW-Coach Gislason. „Es hätte in beide Richtungen gehen können, am Ende hatten die Magdeburger das Glück auf ihrer Seite.“

Vor 7782 Zuschauern in der ausverkauften Magdeburger Getec-Arena entwickelte sich von Beginn an das erwartet umkämpfte Spiel. Der THW erwischte einen guten Start, agierte zunächst mit niederiger Fehlerquote und zog auf 4:1 (6.) davon. Aber der kampf- und heimstarke SCM ließ sich erwatungsgemäß nicht abschütteln. Im Gegenteil: In der 25. Minute ging der frischgekürte DHB-Pokalsieger mit 11:10 (25.) in Führung, das bei den Gegnern gefürchtete Magdeburger Publikum tobte. Doch Kiel behielt im Hexenkessel zu diesem Zeitpunkt noch kühlen Kopf, legte einen Zwischenspurt ein und ging mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause.

Auch nach dem Wechsel blieb es ein Spiel der Fehler auf beiden Seiten. Dem THW fehlte die Kraft und die Klasse, um die Gastgeber entscheidend auf Distanz zu halten. Das Resultat: ein Handball-Thriller bis zur letzten Sekunde. Magdeburg, angetrieben von den euphorisierten Fans, übernahm in der Schlussphase die Führung, vergab aber die endgültige Entscheidung. Der THW bekam beim Stand von 28:29 eine Sekunde vor Schluss zumindest noch die Chance, einen Punkt zu retten – doch Niclas Ekberg scheiterte per Siebenmeter an SCM-Keepert Dario Quenstedt. Der Rest war Magdeburger Jubel.

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erstellt am 11.05.2016 | 00:00 Uhr

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