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THW Kiel

07. Dezember 2016 | 21:23 Uhr

DHB-Pokal : THW Kiel kämpft sich gegen SC Magdeburg ins Viertelfinale

vom

Die Magdeburger mussten nach einem Krimi gegen den THW ihren Traum von der Titelverteidigung begraben.

Magdeburg | Der THW Kiel hat die vorletzte Hürde auf dem Weg zum Final Four in Hamburg übersprungen. Im Achtelfinale des DHB-Pokals setzte sich der deutsche Handball-Rekordmeister, der in den vergangenen drei Jahren jeweils die Endrunde verpasst hatte, am Mittwochabend in einer von starken Defensivreihen bestimmten Partie mit 22:21 (10:11) beim Titelverteidiger SC Magdeburg durch. 

„Ich denke, wir haben am Ende verdient gewonnen. Wir haben zwar im Angriff viel verworfen, aber eine exzellente Abwehrleistung gezeigt“, meinte THW-Trainer Alfred Gislason. Bester Torschütze der „Zebras“ war Niclas Ekberg mit sechs Treffern.

Vor 6247 Zuschauern in der Getec-Arena ging es von der 1. Minute an robust zur Sache. Magdeburg suchte sein Heil in resoluter Abwehrarbeit – ab und zu übertrieben es die Gastgeber jedoch. In der 22. Minute sah Matthias Musche die Rote Karte, er hatte Kiels Steffen Weinhold in vollem Lauf zu Boden gerempelt. Insgesamt aber ging das Konzept von SCM-Coach Bennet Wiegert auf: Der THW tat sich im Angriff extrem schwer, Lücken zu finden, und Magdeburg bekam mehr und mehr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. Nicht einmal unverdient ging der SCM mit einer 11:10-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Wechsel blieb die Partie ein verbissener und umkämpfter Pokalfight – mit starken Abwehrreihen und hohen Fehlerquoten im Angriff hüben wie drüben. Bis in die Schlussphase konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Den Ausschlag zu Gunsten der „Zebras“ gab schließlich das starke Torhütergespann Niklas Landin/Andreas Wolff, das die Magdeburger Angreifer schier zum Verzweifeln brachte.

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erstellt am 26.Okt.2016 | 22:32 Uhr

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