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Handball

04. Dezember 2016 | 13:26 Uhr

bittere Niederlage : THW Kiel glücklos: Weiter nichts zu holen in Barcelona

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Rekordmeister THW Kiel kann in Barcelona einfach nicht mehr gewinnen. Die Katalanen um den ehemaligen THW-Akteur Filip Jicha waren nicht stärker. Aber sie profitierten von den Fehlern der Norddeutschen, deren letzter Sieg in Barcelona schon lange her ist.

Das Palau Blaugrana in Barcelona ist kein gutes Pflaster für die Handballer des THW Kiel. Dass die «Zebras» die Rückreise nach dem 25:26 (13:10) mit leeren Händen antreten mussten, war jedoch eher den eigenen Fehlern denn der Stärke von Gastgeber FC Barcelona geschuldet.

Allerdings wäre der erste Kieler Sieg bei Barça seit dem 11. Oktober 2009 möglich gewesen. Vor dem Seitenwechsel verpasste der deutsche Rekordmeister eine höhere Führung, und in der entscheidenden Phase setzte Marko Vujin beim 23:23 (56.) einen Siebenmeter über das Tor. «Ich bin nicht allzu glücklich», sagte THW-Trainer Alfred Gislason. «Vielleicht hätten wir einen Punkt verdient gehabt.»

Einer, der kaum einen Anteil am Erfolg des FC Barcelona hatte, war der Ex-Kieler Filip Jicha. Vor der vergangenen Saison war der 34 Jahre alte Tscheche nach Spanien gewechselt, hat seitdem aber fast immer mit Verletzungen zu kämpfen. «60 Minuten durchspielen, Tor um Tor werfen, das geht nicht mehr», hatte Jicha vor dem Spiel in einem Gespräch mit den «Kieler Nachrichten» gesagt.

Gegen seinen Ex-Club blitzte Jichas Können nur einmal auf, als er in der sechsten Minute nach einem Ballgewinn in der Defensive nach vorne sprintete und zum 3:3 ins Kieler Tor traf. Ansonsten kam der Tscheche kaum zu Offensivaktionen und machte nach verrichteter Abwehrarbeit dem Mazedonier Kyril Lazarov Platz.

«Barcelona und Kiel sind zwei Mannschaften, die sich für die Zukunft neu aufstellen», sagte Gislason. Der THW hat den Umbruch bereits mit dem Abgang von Jicha vor Jahresfrist eingeleitet und scheint - trotz der Niederlage - mit den jungen Spielern wie Nikola Bilyk, Lukas Nilsson und Raul Santos auf einem besseren Weg als der große Rivale von der iberischen Halbinsel zu sein.

In der Bundesliga feierte die MT Melsungen mit dem 31:27 (16:16) über Frisch Auf Göppingen den zweiten Saisonsieg. Nichts zu holen gab es dagegen für zwei Aufsteiger. Der TSV GWD Minden unterlag beim Bergischen HC mit 25:27 (12:14), der HSC 2000 Coburg verlor sein Heimspiel gegen den TVB 1898 Stuttgart 23:26 (10:12).

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erstellt am 02.Okt.2016 | 11:21 Uhr

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