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SG Flensburg-Handewitt

09. Dezember 2016 | 01:06 Uhr

DHB-Pokal : SG Flensburg-Handewitt nach Krimi gegen Füchse Berlin im Viertelfinale

vom

Erst wenige Sekunden vor Schluss konnten sich die Flensburger durchsetzen. Die „Hölle Nord“ hat gebrodelt.

Flensburg | Was für ein Handball-Krimi! Der Final-Four-Dauergast der letzten Jahre, die SG Flensburg-Handewitt, zog nach einem dramatischen Spiel durch einen 36:34 (30:30/ 14:16)-Heimerfolg nach Verlängerung über die Füchse Berlin ins Viertelfinale des DHB-Pokals ein und hat gute Chancen, zum siebten Mal in Folge die legendäre Endrunde der besten vier Mannschaften in Hamburg zu erreichen. Dank einer großartigen kämpferischen Leistung hielt diese tolle Serie des viermaligen Pokalsiegers. Allerdings hätte das auch ins Auge gehen können, denn die Gäste erwiesen sich als echte Spitzenmannschaft. Erst als Kentin Mahé 35 Sekunden vor Ende der Verlängerung das 36:34 erzielte, war der Deckel drauf auf diesem Flensburger Triumph im Nachsitzen.

Viele Tore, große Spannung, atemberaubende Atmosphäre – die Partie bot den 5687 Zuschauern alles, was den Pokal so attraktiv macht. Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften in der Neuauflage des Pokalfinals 2014 nichts. An mangelnder Unterstützung durch den „achten Mann“ lag es nicht, dass die SG Mitte erster Halbzeit den Anschluss etwas verlor und mit 11:14 (23.) in Rückstand geriet. Der offene Brief von Trainer Ljubomir Vranjes, verbunden mit der Kritik an der leiser gewordenen Flens-Arena, hatte Wirkung gezeigt – die „Hölle Nord“ brodelte mächtig.

Nach einer etwas schwächeren ersten Halbzeit (11:14 (23.) nahm der SG-Express um Jacob Heinl (Foto) dann nach dem Seitenwechsel Fahrt auf. Angeführt von den starken Jim Gottfridsson und Johan Jakobsson legte er ein 23:18 (42.) und 27:23 (49.) vor. Die Entscheidung? Nein! Einige Flensburger Fehler später waren die bissigen Füchse wieder dran – und hatten in der regulären Spielzeit sogar im letzten Angriff den Ball. Doch diese Chance ließen sie ungenutzt – und hatten dann in der Verlängerung den aufopferungsvoll kämpfenden Flensburgern nichts mehr entgegenzusetzen. Die SG-Fans jubelten – über den Sieg und über die Vertragsverlängerung von Kapitän Tobias Karlsson.

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erstellt am 26.Okt.2016 | 22:18 Uhr

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