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SG Flensburg-Handewitt

10. Dezember 2016 | 15:38 Uhr

THW Kiel gegen SG Flensburg Handewitt : Dreimal Nordderby in elf Tagen - Fan-Ticker auf shz.de

vom

Die Teams treffen am Sonntag in der Bundesliga aufeinander. Auf shz.de können Sie die Partie im Fan-Ticker verfolgen.

Kiel | Kracher in der Handball-Bundesliga am Sonntag: Der THW Kiel empfängt um 15 Uhr den Rivalen SG Flensburg Handewitt zum Nordderby. Und für die Anhänger beider Teams bietet shz.de einen Fan-Ticker an. Zwei Kommentatoren werden dabei schonungslos herunter schreiben, ihren Emotionen freien Lauf lassen, jubeln und kritisieren. Der eine ist SG-Fan, die andere THW-Fan. Das Match verspricht demnach nicht nur eine Schlacht auf dem Feld in der Sparkassenarena zu werden, sondern auch im exklusiven Ticker-Angebot von shz.de

Gleich dreimal binnen elf Tagen treffen der THW Kiel und die SG Flensburg Handewitt aufeinander. Erst messen sie ihre Kräfte in der Bundesliga, dann folgen am 20. und 23. November zwei Duelle in der Champions League. „Auf den Spielplan haben wir keinen Einfluss“, entschuldigt THW-Trainer Alfred Gislason die unglückliche Häufung der Partien gegen den Erzrivalen. „Man muss es nehmen, wie es kommt.“ Die Flensburger erwarten das Dauertreffen mit Freude. „Das ist doch großartig“, meint SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke. „Ein Spiel von uns gegen den THW ist das Derby schlechthin im deutschen Handball. Mehr noch: Es ist vielleicht das beste Derby in ganz Europa.“

Über die geballte Ladung muss aber auch Schmäschke staunen: „Drei Aufeinandertreffen in dieser kurzen Zeit sind außergewöhnlich. Das hatten wir noch nie.“ Als Trost fügt er an: „Dann gibt es in der Rückrunde eben nur noch ein Spiel.“ Es kann aber auch anders kommen.

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass beide Teams in der Endrunde um den DHB-Pokal im Frühjahr 2017 erneut gegeneinander antreten müssen. Zudem wäre ein weiteres Duell denkbar, falls sich beide Teams für das Final 4 der Champions League qualifizieren sollten.

Sechs Vergleiche Kiel gegen Flensburg wären somit in dieser Saison möglich. Einen Rekord würden die beiden schleswig-holsteinischen Teams damit aber nicht aufstellen. Den halten der HSV Hamburg und die Flensburger: In der Saison 2012/13 spielten sie in Liga, Champions League und DHB-Pokal sogar gleich sieben Mal gegeneinander.

„Die Vorbereitung auf die Partie gegen den THW hat schon am Donnerstagabend nach dem Spiel in Schaffhausen begonnen“, sagt Schmäschke. Durch den 29:26-Sieg in der Schweiz ist die SG in der Champions-League-Gruppe A am THW (6 Punkte) vorbei auf den dritten Tabellenplatz (7) gesprungen. Die Kieler waren tags zuvor unerwartet beim polnischen Rivalen Wisla Plock (22:24) leer ausgegangen.

Auch in der Bundesliga sind die Flensburger dem Rivalen aus der Landeshauptstadt ein Stück voraus. Die SG ist in neun Partien noch verlustpunktfrei (18:0), während die Kieler (18:2) in zehn Spielen einmal patzten. „Flensburg spielt eine überragende Saison“, gibt Kiels Rückraum-Akteur Domagoj Duvnjak neidlos zu. „Trotzdem wollen wir endlich wieder mal ein Derby für uns entscheiden.“

Der Kroate spricht aus, was die sieggewohnten Kieler wurmt. Denn die drei jüngsten Derbys gewannen die Flensburger: in der Liga, in der Champions League und im DHB-Pokal. „Sonntag ist mein persönlicher Glücksmoment“, verrät THW-Kreisläufer René Toft Hansen. „Es ist über ein Jahr her, dass ich ein Derby gespielt habe - und dann auch noch gegen meinen Bruder.“ In Flensburg steht Henrik Toft Hansen unter Vertrag. Der zwei Jahre jüngere Hansen-Bruder droht: „Die 60 Minuten denke ich nicht daran, dass René mein Bruder ist.“

Die Kieler Sparkassenarena ist seit Monaten ausverkauft. Auch im 89. Derby werden wieder die Funken sprühen. „Ich glaube, das wird ein geiles Spiel“, prophezeit SG-Trainer Ljubomir Vranjes.

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erstellt am 11.Nov.2016 | 17:40 Uhr

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