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Final Four 2017 in Hamburg : Handball-DHB-Pokal: THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt sind heiß aufs Finale

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Beim Final Four um den Handball-Pokal in Hamburg wollen der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt ins Endspiel. Dafür müssen sie im Halbfinale den SC DHfK Leipzig bzw. die Rhein-Neckar Löwen besiegen.

Hamburg | Die Hamburger Barclaycard-Arena ist seit Monaten ausverkauft. Zum 25. Mal wird am Wochenende das Endrundenturnier um den DHB-Pokal ausgespielt, zum 24. Mal in Hamburg. In den Halbfinalpartien stehen sich am Samstag Rekord-Pokalsieger THW Kiel und Neuling SC DHfK Leipzig (14.30 Uhr) sowie Meister Rhein-Neckar Löwen und die SG Flensburg-Handewitt (17.30 Uhr) gegenüber. Das Endspiel wird am Sonntag (14.30 Uhr) ausgetragen. Verfolgen Sie die Spiele in den Livetickern von shz.de.

Liveticker: SC DHfK Leipzig gegen THW Kiel

Liveticker: Rhein-Neckar Löwen gegen SG Flensburg-Handewitt

Die besten Aussichten aufs Finale hat der THW Kiel. Der Rekordmeister hat es mit dem Bundesliga-Sechsten Leipzig zu tun und ist Favorit. Rund 1200 Anhänger des THW werden in der Halle sein. Die Kieler stellen sich auf eine schwere Partie ein. „Wir haben in der Liga zu Hause mit Leipzig große Probleme gehabt und uns lange Zeit schwer getan. Wir wissen, was Leipzig drauf hat“, sagte Christian Sprenger. Seine Mannschaft hatte vor gut vier Monaten mit 29:25 gegen die Sachsen gewonnen.

Die Kieler sind bereits zum 15. Mal beim Final Four dabei, neunmal konnten sie den 20.000 Euro teuren Cup gewinnen. Für die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason ist es eine Genugtuung, den Sprung zur diesjährigen Endrunde geschafft zu haben. Denn in den vergangenen drei Jahren waren sie nur Zaungäste.

In der anderen Vorschlussrunden-Begegnung stehen sich die SG Flensburg-Handewitt und Meister Rhein-Neckar Löwen gegenüber. Diese Partie ist ein Pokal-Dauerbrenner. Zum vierten Mal in Serie und zum fünften Mal seit 2011 kreuzen sich die Wege beider Teams im Halbfinale - und immer hat bisher die SG gewonnen. „Es wird schwer genug, auch wenn wir bislang gegen die Löwen gute Erfahrungen gesammelt haben“, meinte Rückraumspieler Thomas Mogensen.

Auch die Flensburger werden bei ihrem siebten Finalrunden-Auftritt in Serie von 1200 Fans unterstützt. Die Rückenstärkung werden sie brauchen. Denn bei sechs Finalteilnahmen in den vergangenen sechs Jahren haben die Mannen von Trainer Ljubomir Vranjes den Pokal nur einmal gewonnen.

Die Pokal-Rekordsieger seit 1975:

1 THW Kiel 9 Titel
2 VfL Gummersbach 5
3 SG Flensburg-Handewitt 4
  TV Großwallstadt 4
5 TuSEM Essen 3
  Grün-Weiß Dankersen 3
  TBV Lemgo 3
8 SG Wallau/Massenheim 2
  HSV Handball 2
  SC Magdeburg 2
11 TuS N-Lübbecke 1
  MTSV Schwabing 1
  TSV Milbertshofen 1
  VfL Bad Schwartau-Lübeck 1
  Füchse Berlin 1
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erstellt am 08.Apr.2017 | 10:10 Uhr

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