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2. Bundesliga

05. Dezember 2016 | 09:30 Uhr

13. Spieltag : VfB verpasst vor Löws Augen die Spitze - St. Pauli verliert

vom

Der VfB Stuttgart musste sich unter den Augen von Bundestrainer Löw mit einem 1:1 bei Union Berlin zufriedengeben und verpasste es, Spitzenreiter Braunschweig abzulösen. St. Pauli schaffte erneut die Wende nicht.

Tribünengast Joachim Löw war für den VfB Stuttgart kein Glücksbringer. Der Absteiger kam vor den Augen des Fußball-Bundestrainers nicht über ein 1:1 (1:0) im Spitzenspiel der 2. Liga bei Union Berlin hinaus und verpasste den Sprung an die Tabellenspitze.

Torjäger Simon Terrode hatte die Schwaben, die Löw von 1996 bis 1998 trainierte, zwar früh in Führung gebracht. Aber Steven Skrzybski gelang für Union noch der Ausgleich.

«Nach 60 Minuten habe ich gedacht, dass wir hier drei Punkte mitnehmen können. Aber aufgrund der letzten 20 Minuten, in denen wir auch Glück hatten, können wir mit dem Punkt leben. Mit 26 Punkten aus 13 Spielen können wir zufrieden sein», sagte Terodde. Angesprochen auf die Anwesenheit von Löw, der seinen Lebensmittelpunkt in Berlin hat, meinte der achtmalige Torschütze: «Schöne Sache - aber er braucht keine Spieler aus der 2. Liga.»

Damit liegt der VfB, der zuvor dreimal in Folge gewonnen hatte, weiterhin hinter Eintracht Braunschweig. Die Niedersachsen führen die Tabelle seit dem 3. Spieltag an und haben nach dem 1:1 beim VfL Bochum weiter einen Zähler Vorsprung auf Stuttgart.

Auf den Relegationsrang drei vorgerückt ist der zweite Bundesliga-Absteiger Hannover 96, der sich 2:0 gegen den Vorletzten Erzgebirge Aue durchsetzte. Bis zum achten Rang, den zurzeit der starke Aufsteiger Würzburger Kickers belegt, reicht eine erweiterte Spitzengruppe - ein gewohntes Bild.

Zwei Punkte hinter 96 liegen der 1. FC Heidenheim, der beim Einstand von Jürgen Kramny 1:2 in Bielefeld verlor, Fortuna Düsseldorf nach dem 1:0 bei Schlusslicht FC St. Pauli und Dynamo Dresden nach dem 2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth. Dahinter sind mit drei Zählern Rückstand auch Union und der starke Aufsteiger Würzburger Kickers (2:2 beim 1. FC Nürnberg) in Schlagdistanz.

Im Tabellenkeller machte Bielefeld dank des zweiten Saisonsieges den Sprung von den Abstiegsplätzen. Davon ist St. Pauli weiterhin weit entfernt, die Mannschaft des glücklosen Trainers Ewald Lienen ist seit neun Spielen ohne Sieg und hat nunmehr fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Den belegt nun der Karlsruher SC nach dem 1:3 gegen den SV Sandhausen.

«Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir uns etwas anderes vorgenommen hatten. Wir haben keine Mittel gefunden, uns Torchancen zu erspielen», sagte Lienen, der auch auf die schwierige Personalsituation verwies. «Heute standen sechs Leute auf dem Platz, die in der Länderspielpause eine Woche lang nicht trainieren konnten», erklärte Lienen.

Am Montag (20.15 Uhr) kann sich 1860 München mit einem Sieg gegen den zuletzt starken 1. FC Kaiserslautern von der Abstiegszone entfernen.

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erstellt am 20.Nov.2016 | 16:33 Uhr

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