zur Navigation springen

2. Bundesliga

10. Dezember 2016 | 04:09 Uhr

Nach Insolvenz-Diskussionen : FCK-Aufsichtsrat ruft Mitglieder zur Geschlossenheit auf

vom

Der Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern hat die Mitglieder des Fußball-Zweitligisten angesichts der erneuten Schlagzeilen über finanzielle Schwierigkeiten in der Vergangenheit zur Geschlossenheit aufgerufen.

«Die gegenwärtige Diskussion um Vorgänge, die mehr als acht Jahre zurückliegen, ist nicht zielführend, schadet dem Verein und sollte daher so schnell wie möglich beendet werden», sagte der der Aufsichtsratsvorsitzende Nikolai Riesenkampff. «Bei aller notwendigen Aufklärung, persönliche Auseinandersetzungen dürfen nicht auf dem Rücken und zu Lasten des Vereins geführt werden», hieß es in einer Erklärung.

Das RTL-«Nachtjournal» hatte berichtet, dass die Pfälzer 2008 eigentlich in die 3. Liga hätten absteigen müssen, weil sie zahlungsunfähig gewesen seien und damit hätten Insolvenz anmelden müssen. Wären dem FCK damals nach den Statuten der Deutschen Fußball Liga neun Punkte abgezogen worden, hätte Kickers Offenbach nicht absteigen müssen.

Sowohl der aktuelle FCK-Vorstand als auch der damalige Vorsitzende Stefan Kuntz haben die in dem Bericht genannten Vorwürfe inzwischen zurückgewiesen. Auch die DFL hatte mitgeteilt, dass der 1. FC Kaiserslautern keine Verstöße gegen die Lizenzierungsordnung begangen habe.

Die FCK-Verantwortlichen vermuten, dass eine Dauerfehde zwischen dem ehemaligen Aufsichtsratschef Dieter Buchholz und dem früheren Vorstand Fritz Grünewalt hinter den neuerlichen Schlagzeilen steckt. Das Thema dürfte den Verein auch auf der Jahreshauptversammlung am 12. November beschäftigen.

FCK-Mitteilung

zur Startseite

von
erstellt am 01.Nov.2016 | 15:10 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert