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Fussball

06. Dezember 2016 | 17:08 Uhr

Saison 2015/16 : Weniger Pyrotechnik im deutschen Profifußball

vom

Die Zahl von Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz ist in der Profifußball-Saison 2015/16 im Vergleich mit 2014/15 zurückgegangen. Sie nahm nach Angaben der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze um 36 Prozent von 887 Verstößen auf 566 ab.

«Wir freuen uns über diese positive Entwicklung», sagte Polizeidirektor und ZIS-Leiter Jürgen Lankes in Duisburg. «Bengalos, Raketen und Rauchtöpfe haben bei Veranstaltungen wie einem Fußballspiel nichts verloren. Das Zünden gefährdet alle im Stadion», hielt Lankes im neuen ZIS-Jahresbericht für die erste bis dritte Liga fest. Trotz des deutlichen Rückgangs wurden 2015/16 72 Menschen durch Pyrotechnik verletzt.

Die Zahl der Verletzten durch Gewalt im Fußball ist in der vergangenen Saison von 1204 auf 1265 gestiegen. Sie liege damit aber noch deutlich unter dem Wert der Spielzeit 2013/14. Damals waren 1588 Menschen verletzt worden.

«Das reicht aber nicht, um einen Positivtrend zu beschreiben», sagte Lankes. «Jedes Jahr werden nach wie vor weit mehr als 1000 Menschen durch Gewalttäter und Randalierer bei Auseinandersetzungen rund um Fußballspiele verletzt. Aus unserer Sicht ist jeder Verletzte einer zu viel.»

Die Arbeitsbelastung der Polizei ist 2015/16 zurückgegangen. Sie sank im Spielbetrieb der ersten bis dritten Liga um rund 6,5 Prozent, lag aber immer noch bei mehr als zwei Millionen Einsatzstunden nur für Fußballspiele.

Homepage (mit Dateien zu den Jahresberichten)

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erstellt am 14.Okt.2016 | 11:16 Uhr

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