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Fussball

02. Dezember 2016 | 23:23 Uhr

Hannover-96-Talent : Trauer nach Unfalltod von Niklas Feierabend

vom

Bei einem Autounfall sterben drei junge Leute, unter ihnen ein junger Fußballprofi. Der Fahrer hatte offenbar getrunken.

Hiddestorf/Hannover | Der Unfalltod eines jungen Hannover-96-Profis und zwei seiner Freunde könnte auf Alkohol am Steuer zurückzuführen sein. „Es gibt deutliche Anzeichen darauf, dass der Fahrer alkoholisiert war“, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Hannover. Das Ergebnis der Blutprobe stehe aber noch aus. Der Wagen des 21-Jährigen war Sonntagfrüh südlich von Hannover von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer wurde schwer, der Beifahrer leicht verletzt. Die drei tödlich Verunglückten im Alter von 18 und 19 Jahren hatten auf der Rückbank gesessen. Laut Polizei gibt es Hinweise darauf, dass sie nicht angeschnallt waren.

Der tragische Unfall erinnert an den Tod von Fußballprofi Junior Malanda. Der Spieler des VfL Wolfsburg war im vergangenen Jahr bei einem Autounfall auf der A2 ums Leben gekommen. Offenbar war er auf der Rückbank nicht angeschnallt, der Fahrer war auf nasser Fahrbahn zu schnell unterwegs.

Unter den Toten war auch 96-Jung-Profi Niklas Feierabend, der am Donnerstag 19 Jahre alt geworden war und als eines der größten Talente beim Bundesliga-Absteiger Hannover 96 galt. Er hatte vor Kurzem einen langfristigen Profi-Vertrag unterschrieben. Mit den Worten „Niklas, wir wollen und werden Dich niemals vergessen“ trauert der Fußball-Bundesligist um den Nachwuchsspieler. Seine Mannschaftskollegen traf der plötzliche Unfalltod tief. Viele Profis kamen am Sonntag im Stadion zusammen, um zu trauern. Hannover 96 trainiert die ganze Woche unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Für das anstehende Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag plant der Verein eine Schweigeminute.

 

An der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Hemmingen gab es am Montagmorgen auf dem Campus eine Andacht mit über 1000 Schülern. Niklas Feierabend hatte an der Schule nach seinem Abitur bis vor Kurzem ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Auch die beiden anderen Unfallopfer gingen hier zur Schule.

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erstellt am 02.Mai.2016 | 17:13 Uhr

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