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Fussball

25. August 2016 | 22:10 Uhr

Wutreden bei Pressekonferenzen : Trainer-Ausraster: Von „Flasche leer“ bis „Wir sind keine Mülleimer“

vom

Wutreden, Ausraster und Medienschelte: Immer wieder platzt Fußball-Verantwortlichen der Kragen. Eine Auswahl.

Leverkusen | Nach der bislang einzigartigen Spielunterbrechung von Leverkusen diskutiert Fußball-Deutschland über Bayer-Coach Roger Schmidt und Teamchef Rudi Völler. Nach dem skandalträchtigen Spiel gegen Borussia Dortmund ist der Wutausbruch von Völler beim TV-Sender Sky zu einem echten Klick-Hit geworden. Das Video zum Vorfall gibt es hier. shz.de hat legendäre Ausraster aus dem Fußball-Alltag gesammelt.

Das trotzige Gebaren des Trainers im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund (0:1) wird zum Fall für den Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes. Nach seiner Weigerung, den Anweisungen des Schiedsrichters Folge zu leisten und den Innenraum des Stadions zu verlassen, drohen sportrechtliche Konsequenzen.

Giovanni Trapatoni, 1998

Zwei Tage nach einer 0:1-Niederlage gegen Schalke 04 regt sich der Bayern-Coach über einige Spieler auf. Seine Wutrede ist zu einer der bekanntesten Reden eines Trainers geworden. Nicht zuletzt, weil Ausdrücke wie „Flasche leer“ oder „Ich habe fertig“ in den Sprachgebrauch übergegangen sind.

Christoph Daum, 2011

Der ehemalige Trainer von Eintracht Frankfurt beschimpft einen Journalisten des Hessischen Fernsehens. Die Berichterstattung über seine Person und die Gewalt der Fans sei übertrieben ungerechtfertigt.

Gertjan Verbeek, 2015

Der Trainer des VfL Bochum greift bei einer Pressekonferenz Boulevardjournalisten an. Der Niederländer bezeichnete die Reporter als „Arschlöcher“.

Rudi Völler, 2003

Nach einem Spiel der Nationalmannschaft gegen Island (0:0) fühlt sich Bundestrainer Völler zu unrecht in der Kritik und schimpft im Interview mit Waldemar Hartmann.

Thomas Doll, 2008

Der Trainer von Borussia Dortmund ärgert sich über das Fußball-Business in der Bundesliga.

Bruno Labbadia, 2012

Als Trainer des VfB Stuttgart rastet Labbadia nach einem 2:2 gegen Leverkusen aus. „Trainer sind keine Mülleimer“, kritisierte er die negative Berichterstattung der Medien und deren Folgen.

Cem Efe, 2015

Der Trainer des SV Babelsberg flippt bei der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen den FSV Zwickau aus. Es geht um Rassismus im Fußball.

Christian Streich, 2013

Der Trainer des SC Freiburg über den Umgang der Medien mit der Entlassung von Bruno Labbadia und die Lolita-Affäre bei Hertha BSC.

Jürgen Klopp, 2010

„Wenn mein Sohn Schalke-Fan wird, dann kommt er ins Heim“, sagte Kevin Großkreutz. BVB-Trainer Jürgen Klopp kritisiert die Medien.

Uli Hoeneß, 2007

Zwar kein Trainer aber trotzdem legendär: Bei der Wutrede von der Jahreshauptversammlung aus dem Jahr 2007 kritisierte der Bayern-Manager Unmutsäußerungen einzelner Fan-Gruppen über die schlechte Stimmung in der Allianz-Arena und wies sie als „populistischen Scheiß“ zurück.

Zum Abschluss: Entscheidend is auf'm Platz

Der Jugendtrainer der Mannschaft des BSK Olympia Neugablonz (Baden-Württemberg) rastet in der Halbzeit aus. Das Video der Halbzeitansprache wurde 285.000 Mal geklickt.

 

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erstellt am 22.Feb.2016 | 15:53 Uhr

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