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Fussball

05. Dezember 2016 | 13:33 Uhr

Dritte Niederlage in der 2. Fussball-Bundesliga : St. Pauli verliert gegen Dynamo Dresden: „Jetzt weiß jeder, was die Stunde geschlagen hat“

vom

Der Kiez-Club ist Tabellenletzter - mit 0 Punkten. Es ist der schlechteste Start seit 14 Jahren. Damals stieg man ab.

Hamburg | Dritte Pleite im dritten Spiel: Dem FC St. Pauli bleibt ein erstes Erfolgserlebnis in der 2. Fußball-Bundesliga verwehrt. Das Team von Trainer Ewald Lienen unterlag am Sonntag bei Aufsteiger Dynamo Dresden mit 0:1 (0:1) und bleibt als Tabellenletzter die einzige Vertretung ohne Punktgewinn. Andreas Lambertz (7.) erzielte vor 29.350 Zuschauern im DDV-Stadion das entscheidende Tor für die Sachsen, die ihren ersten Saisonerfolg feierten.

Für Pauli ist dies der schlechteste Saisonstart seit 14 Jahren. Auch 2002 starteten die Hamburger mit drei Niederlagen in Serie und stiegen am Ende ab. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Aber mit null Punkten muss man eine Schippe drauflegen. Jetzt weiß jeder, was die Stunde geschlagen hat“, sagte Paulis Trainer Ewald Lienen.

In der Hitzeschlacht mit Temperaturen von weit über 30 Grad wurden die Gäste kalt erwischt. Lambertz nutzte die erste Chance der Dynamos zur umjubelten Führung. Der Mittelfeldspieler traf aus Mittelstürmerposition unhaltbar für Paulis Schlussmann Robin Himmelmann, der nach auskurierten muskulären Beschwerden wieder mitwirken konnte, ins rechte untere Eck.

Stürmer Pascal Testroet hätte für die kompakter wirkenden Hausherren nach gut 20 Minuten nachlegen können, verzog aber knapp. Ähnliche Gelegenheiten hatten die Norddeutschen, abgesehen von einem Fast-Eigentor von Dynamos Kapitän Marco Hartmann (14.), nicht zu verzeichnen. Lediglich bei einem Distanzschuss von Bernd Nehrig kam in der 34. Minute ein Hauch von Torgefahr auf.

Lienen reagierte zur Pause und brachte mit Fabrice-Jean Picault und Cenk Sahin zwei neue Leute. Am optischen Gesamteindruck änderte dies jedoch nicht viel. „Wir haben zwar dominiert, waren aber nicht zwingend genug“, haderte der Pauli-Trainer. Die Hamburger kamen kaum zu zwingenden Gelegenheiten, Dresden wirkte gefälliger und hätte bei einem Konter durch den eingewechselten Stefan Kutschke in der 76. Minute die Vorentscheidung erzwingen können. Himmelmann parierte allerdings stark und entschied das gleiche Duell auch in der Nachspielzeit für sich.

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erstellt am 28.Aug.2016 | 16:42 Uhr

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