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Fussball

03. Dezember 2016 | 03:22 Uhr

Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf : St. Pauli droht langer Abstiegskampf - Rettig hält weiter zu Ewald Lienen

vom

Die Pleite gegen die Rheinstädter war das neunte sieglose Spiel in Serie für den FC St. Pauli. Daniel Buballas Eigentor war der einzige Treffer des Tages im ausverkauften Millerntor-Stadion.

Hamburg | Der FC St. Pauli muss sich in der 2. Fußball-Bundesliga auf einen langen Abstiegskampf einstellen. Nach der bitteren, aber verdienten 0:1 (0:1)-Heimniederlage am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf wartet der Tabellenletzte nun schon seit neun Punktspielen auf einen Sieg - und läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Bezeichnenderweise sorgte in Daniel Buballa erneut ein St.

Pauli-Profi per Eigentor für die Entscheidung zu Ungunsten des Kiezclubs, als er den Ball in der 36. Minute in Bedrängnis über die Torlinie beförderte. Auch das vorherige Spiel in Würzburg war durch ein Eigentor von Vegar Eggen Hedenstad 0:1 verloren gegangen. „Wir hatten heute eine große Chance, den Anschluss herzustellen. Wir haben es leider nicht geschafft, weil wir offensiv zu wenig gezeigt haben“, klagte Trainer Ewald Lienen, dessen Team bereits fünf Punkte Rückstand auf den rettenden 15. Rang aufweist.

Dennoch hält die St. Pauli-Spitze weiter an Lienen fest. „Er ist der richtige Mann“, sagte Geschäftsführer und Interims-Sportchef Andreas Rettig.

Die St. Pauli-Strategie sah vor, das Düsseldorf-Spiel wie einen Saisonstart zu sehen und aus den verbleibenden fünf Partien bis zur Winterpause so viele Punkte wie möglich zu holen. Der Anfang gegen die Fortuna ging jedoch gründlich daneben. Mut macht, dass der durch viele Verletzungen leidgeplagte Coach Lienen dank der Rückkehr von Aziz Bouhaddouz wieder einen torgefährlichen Mann im Angriff zur Verfügung hat. Gegen die spielerisch reiferen Düsseldorfer erhielt der Stürmer aber zu wenige gute Anspiele. Als er einmal freie Bahn hatte, rettete Düsseldorfs Keeper Michael Rensing glänzend (48.).

Die besseren und auch die Mehrzahl an Chancen hatten indes die Rheinländer. Nach der vom Zeitpunkt her noch glücklichen Führung köpfte der völlig freistehende Marcel Sobottka (45.) am Tor vorbei.

Nach der Pause hätte Axel Bellinghausen freistehend erhöhen können, doch Lasse Sobiech rettete für seinen schon geschlagenen Keeper Himmelmann (55.) in höchster Not.

St. Pauli kämpfte in der Folge mit drei frischen Offensivkräften vorbildlich, doch es fehlten die spielerischen Mittel, um die sichere Fortuna-Defensive zu knacken. So können die Rheinländer sich wieder Richtung Spitzengruppe orientieren, während St. Pauli wohl bis zum Saisonende um das sportliche Überleben ringen muss.

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erstellt am 20.Nov.2016 | 16:26 Uhr

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