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Fussball

25. März 2017 | 22:51 Uhr

Bruno Labbadia Nachfolger : Ralf Rangnick lobt neuen HSV-Trainer Markus Gisdol

vom

Einen großen Namen hat der neue Coach beim HSV (noch) nicht. Aber er ist ein Fachmann. Das sagt Ex-Trainer und RB-Leipzig-Sportdirektor Ralf Rangnick.

Hamburg | Kaum einer kennt den neuen HSV-Trainer Markus Gisdol so gut wie Ralf Rangnick. Unter dem heutigen Sportdirektor von RB Leipzig schnupperte Gisdol vor ein paar Jahren erstmals die Luft der Fußball-Bundesliga. Denn als Rangnick von 2009 bis 2011 die Profis von 1899 Hoffenheim trainierte, betreute Gisdol die U23 der Kraichgauer.

Und als Rangnick im März 2011 zum Liga-Rivalen FC Schalke 04 wechselte, wurde Gisdol dort sein Co-Trainer. Deshalb kann sich der 58-Jährige ein Urteil über die Arbeit des elf Jahre jüngeren Neu-Hamburgers leisten, der am Samstag (15.30 Uhr) bei Hertha BSC zum ersten Mal auf der HSV-Bank sitzen wird.

„Er kann die Inhalte seiner, unserer Philosophie gut herunterbrechen“, sagte Rangnick kürzlich der „Bild“-Zeitung über den Nachfolger von Bruno Labbadia beim Hamburger SV. Er traut dem gebürtigen Geislinger durchaus zu, die mit nur einem Punkt aus fünf Spielen schwach in die Saison gestarteten Hanseaten rasch vom derzeitigen Abstiegsplatz zu führen.

Da Gisdol seine Philosophie durchziehe und es verstehe, diese „sehr präzise“ und „vereinfacht“ an die Spieler weiterzugeben, hätten die Profis „die Chance, relativ schnell zu begreifen, was er will“, erklärte Rangnick den Vorteil der Gisdol'schen Arbeitsweise.

Mit seinen Co-Trainern Frank Fröhling und Frank Kaspari arbeitet er seit Montag daran, den HSV-Akteuren vor allem ein Konzept einzuimpfen. Die größten Probleme lagen in den ersten Saisonspielen in der Offensive, die trotz millionenschwerer Verpflichtungen nur zwei Treffer zustande brachte.

Gisdol betonte bei seiner Vorstellung, dass er dem verunsicherten Team wieder Leichtigkeit beibringen wolle, damit es mit dem Toreschießen wieder besser klappt.

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erstellt am 01.Okt.2016 | 12:13 Uhr

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