zur Navigation springen

Fussball

09. Dezember 2016 | 14:44 Uhr

Transfers in der Fußball-Bundesliga : Neues vom HSV: Sven Schipplock bei Darmstadt 98 - warum er in Hamburg ein Flop bleibt

vom

Sven Schipplock wird an Darmstadt 98 ausgeliehen. Für die Hamburger war seine Verpflichtung ein Minusgeschäft.

Hamburg | Stürmer Sven Schipplock verlässt den HSV. Der 27-Jährige wechselt für ein Jahr auf Leihbasis zum Ligakonkurrenten Darmstadt 98. Das wurde am Dienstag nach dem Gesundheitscheck in Darmstadt bekanntgegeben. „Alles Gute für dein Jahr in Darmstadt bei den Lilien, Schippo!“, twitterte der HSV. Mit Schipplock hatte sich der Verein ein Minusgeschäft eingebrockt - der Spieler wurde teuer gekauft, um billig weitergegeben zu werden.

Embeded Tweet

„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, jetzt in Darmstadt zu sein“, sagte Schipplock.

 

Der Profi hatte in den vergangenen Tagen Unzufriedenheit über seine Rolle als Reservist beim HSV geäußert. In den jüngsten Testspielen war er nicht berücksichtigt worden. Trainer Bruno Labbadia bevorzugt auf der Mittelstürmerposition Neuzugang Bobby Wood und Pierre-Michel Lasogga.

Schipplock entpuppte sich beim HSV als Flop. Er war vor einem Jahr für viel Geld von 1899 Hoffenheim geholt worden. Ausgezahlt hat sich der Transfer nicht. In 20 Bundesliga-Spielen blieb Schipplock torlos.

Die Lilien aus Darmstadt könnten Schipplocks Gehalt (knapp 1,2 Millionen Euro) nicht bezahlen. Deshalb übernimmt der HSV wohl mehr als die Hälfte seines Jahressalärs, schreibt das Hamburger Abendblatt. Der Vertrag mit Schipplock bei den Hamburgern läuft noch bis 2018. Unklar sei, ob zwischen beiden Clubs auch eine Kaufoption ausgehandelt wird. In Darmstadt soll Schipplock den nach Hoffenheim abgewandertem Sandro Wagner ersetzen.

Die 2,5 Millionen Euro, die der HSV für Schipplock vor einem Jahr ausgegeben hat, sind wohl verpufft. Diese Summe wird für die Hanseaten mit einem Verkauf des Stürmers nicht mehr reinzuholen sein. Vielleicht, wenn er der nächste Torschützenkönig der Bundesliga wird. Doch das wird bezweifelt. Obwohl Schipplock mit elf Treffern in der Vorbereitung zu den torgefährlichsten Spielern beim HSV gehörte.

In den sozialen Netzwerken reagierten Fußball-Fans jedenfalls mit Spott auf den Schipplock-Transfer, andere freuten sich aber auch:

 

Besonders angetan vom Neuzugang zeigte sich Darmstadts Mittelfeldspieler Peter Niemeyer. „Genau solche Typen brauchen wir“, sagte er. Während „Schippo“ in Hamburg noch nicht riesig vermisst wird, kann Niemeyer die Ankunft des Stürmers gar nicht mehr abwarten: „Zur Not würde ich ihn mit dem Fahrrad abholen.“

zur Startseite

von
erstellt am 17.Aug.2016 | 10:58 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen