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Neues vom HSV : Warum Trainer Markus Gisdol mit einer Vertragsverlängerung zögert

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Gisdol würde den HSV auch in der Zweiten Liga trainieren. Mit einer Vertragverlängerung lässt er sich trotzdem Zeit.

Hamburg | Wenn er wollte, könnte HSV-Trainer Markus Gisdol wohl schon einen Vertrag über den Sommer hinaus in der Tasche haben. Doch noch zögert der 47-Jährige mit einer Unterschrift. Warum?

Markus Gisdol übernahm den Verein in einer sportlich sehr schwierigen Phase. Unter seiner Führung hat sich das Spiel zwar verbessert, doch die Abstiegränge beziehungsweise den Relegationsplatz konnten die Hamburger noch nicht verlassen. Die HSV-Verantwortlichen zeigten sich mit der Arbeit des Trainers bisher aber stets zufrieden. Oberstes Ziel des Vereins ist der Klassenerhalt.

Anfang der Woche hatte HSV-Sportchef Jens Todt erklärt, dass sich Verein und Trainer in Gesprächen befinden, er betonte, beide Seiten seien interessiert daran, „weiter zusammen zu arbeiten“. Tägliche Wasserstandsmeldungen solle es aber nicht geben.

Genau wie Todt bestätigte auch der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen (68), dass Verein und Trainer miteinander verhandelten. Bruchhagen sagte aber auch, dass Gisdol deutlich gemacht habe, „dass die Arbeit mit der Mannschaft gerade für ihn Vorrang hat.“ Das berichtete die Hamburger Morgenpost.

Von Gisdol soll es Signale gegeben haben, dass er auch im Falle eines Abstiegs beim HSV verlängern würde. „Wenn man solche Gespräche führt, müssen sie klassenunabhängig sein“, sagte er dem TV-Sender Sky. „Es gibt Signale von beiden Seiten, die eindeutig sind“, betonte Gisdol, dessen Vertrag Ende Juni ausläuft.

Gisdol soll aber auch klar gemacht haben, dass er sich momentan voll und ganz auf den Abstiegskampf konzentrieren wolle und es erstmal nicht um seine eigene Zukunft gehe. Dass Gisdol zögert, könnte auch damit zusammenhängen, dass er seinen eigene Forderungen Nachdruck verleihen möchte. Angeblich soll Gisdol nämlich eine deutliche Umstruktierung des Kaders beabsichtigen, ob Bruchhagen, der eher ums Sparen bemüht ist, da mitzieht, ist unklar, zumal der HSV bereits in dieser Saison große Summen für Neuzugänge ausgab.

Im September 2016 hatte Gisdol Bruno Labbadia als HSV-Trainer abgelöst und einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben.

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erstellt am 08.Mär.2017 | 10:38 Uhr

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