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Neues vom HSV : Verletzungspech, Vertragsverlängerung, Videoschiedsrichter

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Aaron Hunt und Bobby Wood sind verletzt. In der Länderspielpause soll der Vertrag von Markus Gisdol verlängert werden.

Hamburg | Verletzungspech beim Hamburger SV: Neben Stürmer Bobby Wood ist auch Aaron Hunt verletzt. Der Mittelfeldspieler zog sich wie sein Teamkollege beim 0:0 bei Eintracht Frankfurt eine Kapselverletzung im Knie zu und befindet sich in medizinischer Behandlung. Wood leidet an akuten Schmerzen im Bereich des unteren Rückens und wird ebenfalls von der medizinischen Abteilung intensiv behandelt. Der US-Nationalspieler musste deshalb auch die Länderspielreise mit dem US-Team absagen. Bei ihm wird nun von Tag zu Tag geschaut, wann und in welchem Umfang er wieder ins Training einsteigen kann.

Auch die HSV-Profis Albin Ekdal, Gotoku Sakai, Michael Gregoritsch, Filip Kostic, Johan Djourou, Gideon Jung und Vasilije Janjicic stehen in dieser und Anfang nächster Woche nicht zur Verfügung. Sie sind für ihre Auswahlteams in der WM-Qualifikation im Einsatz. „Wir hoffen natürlich, dass unsere Jungs mit Erfolgserlebnissen, vor allem aber ohne Blessuren wieder nach Hamburg zurückkehren“, sagte HSV-Coach Markus Gisdol.

Länderspielpause soll zur Vertragsverlängerung genutzt werden

Der Hamburger SV steht indes kurz vor der Vertragsverlängerung mit Gisdol. Nach Informationen des „Hamburger Abendblatts“ haben sich beide Parteien nach mehreren Gesprächen grundsätzlich geeinigt, nun soll Gisdols Kölner Anwalt Stefan Seitz lediglich noch Detailfragen prüfen. Damit könnte der im Sommer auslaufende Vertrag noch in der Länderspiel-Pause bis zum 30. Juni 2019 verlängert werden.

Vorstandschef Heribert Bruchhagen bestätigte, dass beide Seiten „ligaunabhängig“ weiter zusammenarbeiten wollen. Auch Gisdol hatte betont, sein Engagement beim Bundesliga-16. fortsetzen zu wollen. Der 47-Jährige, der Bruno Labbadia Ende September abgelöst hatte, weilt derzeit bei der Trainertagung der Liga in Mainz.

Noch Geduld müssen dagegen Profis wie René Adler & Co. haben. Erst, wenn die Klassenzugehörigkeit geklärt ist, will Sportdirektor Jens Todt mit den Spielern sprechen. Die gut dotierten Arbeitspapiere des formstarken Torhüters Adler sollen nur zu sparsameren Konditionen verlängert werden. Bruchhagen hatte versichert, nach der Sicherung des vorrangigen Zieles Klassenverbleib den Etat von mehr als 50 Millionen Euro in der kommenden Saison herunterfahren zu wollen.

HSV testet Video-Schiedsrichter

In der Länderspiel-Pause wollen die Hamburger den Einsatz eines Video-Schiedsrichters testen. Bei einem Freundschaftsspiel gegen den Oberliga-Siebten Barmbek-Uhlenhorst (BU) am Donnerstag (16 Uhr) probt der HSV das aufwendige Verfahren, das in der kommenden Saison in der gesamten Liga eingeführt werden soll.„Das ist ein Testlauf, das organisiert alles die DFL“, sagte Stadionchef Kurt Krägel am Montag und bestätigte einen Bericht der „Bild“-Zeitung.

Bei der Partie gegen den Fünftligisten sind keine Zuschauer im Volksparkstadion zugelassen. Der Test sei deshalb weit weniger aufwendig als ein normales Bundesliga-Heimspiel. Auch würden weniger Kameras eingesetzt. Eingreifen soll der Video-Schiedsrichter, der in einem eigenen Raum sitzt, nur bei klaren Fehlentscheidungen.

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erstellt am 20.Mär.2017 | 17:57 Uhr

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