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HSV

10. Dezember 2016 | 15:45 Uhr

Hamburg gegen Leverkusen : Neues vom HSV: Trainer Labbadia fühlt sich unter Druck gesetzt

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Bruno Labbadia kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück – und hat nicht die besten Voraussetzungen für einen Sieg.

Hamburg | Bruno Labbadia weiß, dass er liefern muss. Möglichst schnell. Aber er bittet um Geduld. „Wir haben uns entschieden, Potenzial zu holen. Dem müssen wir Zeit geben“, sagt der Trainer des Hamburger SV vor dem Spiel des Fußball-Bundesligisten am Samstag (15.30 Uhr) bei Bayer Leverkusen. Öffentliche Aussagen von Investor Klaus-Michael Kühne („Abwarten, ob Labbadia das Team in Form bringen kann“) stören, weil sie die Erwartungshaltung an der Elbe wieder einmal anheizen.

„Ich fühle mich angesprochen. Ich bin seit 17 Monaten da und fühle mich in der Verantwortung, die Mannschaft zu entwickeln“, sagt der 50-Jährige und verweist auf die Ausgangssituation mit zwei Relegationen: „Wir sind dem Tod von der Schippe gesprungen.“

 

Der HSV-Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer sagt dazu: „Wir arbeiten hier in der Fußball-Bundesliga bei einem großen Club mit einer großen Historie. Und da ist es nun mal so, dass man eine Entwicklung erkennen lassen, also liefern muss. Das betrifft uns alle“, betonte er in der „Sport Bild“. Nach Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro erwarten auch die Fans ein anderes Auftreten als beim 1:1 gegen den FC Ingolstadt.

Im 75. Aufeinandertreffen mit Leverkusen habe man es nun mit einer der stärksten Mannschaften der Bundesliga zu tun, meint Labbadia: „Sie haben sich für dieses Jahr scheinbar vorgenommen, um den Titel mitzuspielen.“ Der letzte Sieg der Norddeutschen liegt lange zurück: Am 22. Februar 2009 gewann der HSV mit 2:1 beim Werksclub. Trainer in Leverkusen damals: Labbadia.

Beim umkämpften 0:1 in der Vorsaison war Albin Ekdal der Unglücksrabe mit einem Eigentor. Der Schwede soll neben Aaron Hunt oder Lewis Holtby nach dessen Schlüsselbeinbruch vor der Abwehr agieren. Alternative Gideon Jung laboriert an einer langwierigen Rückenverletzung.

Abwehr-Routinier Emir Spahic kehrt nach seinem Augenhöhlenbruch Ende Juli in die Startelf zurück. Eigentlich sollte er den unsicheren Cléber ersetzen, doch nun fällt Innenverteidiger Johan Djourou (Oberschenkelzerrung) aus.

 

Auch Brasilien-Neuzugang Douglas Santos braucht noch Zeit zur Eingewöhnung. Trotz allem will der HSV in Leverkusen eine Steigerung nachweisen. Torhüter René Adler gibt für das Wiedersehen mit seinem Ex-Club eine selbstbewusste Parole aus: „Es wird eine harte Aufgabe, aber es ist nicht unmöglich, dort etwas zu holen.“

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erstellt am 09.Sep.2016 | 10:54 Uhr

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