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HSV

06. Dezember 2016 | 13:11 Uhr

Pressekonferenz beim Hamburger SV : Neuer HSV-Trainer Markus Gisdol: „Ich habe große Lust auf die Mannschaft“

vom

Der neue Trainer des Hamburger SV tritt am Montag seinen neuen Job als Nachfolger von Bruno Labbadia an. Bei seiner Vorstellung im Volksparkstadion sprühte der 47-Jährige vor Zuversicht.

Hamburg | Der neue Trainer Markus Gisdol will beim Hamburger SV wieder für eine bessere Atmosphäre sorgen. „Wir wollen kleine Schritte vorwärtskommen und die negative Stimmung, den Rucksack ablegen. Wir wollen Leichtigkeit hineinbekommen“, sagte Gisdol am Montag bei seiner Vorstellung im Volksparkstadion. Er habe „große Lust auf die Mannschaft“ und wolle sie „auf Vordermann bringen“.

Der 47 Jahre alte Coach bezeichnete Hamburg als ein „wahnsinniges Brett“ und einen „richtig geilen Club“. Der Mannschaft stelle er sich komplett unvoreingenommen gegenüber: „Ich möchte mir ein komplett eigenes Bild des Kaders machen. Ich bin mir sicher, dass ich mit der Mannschaft gut klar kommen werde. Wir brauchen jetzt eine positive Stimmung.“

Gisdol erklärte, sich „mit voller Überzeugung“ für Hamburg entschieden zu haben. „Die Strahlkraft des HSV hat dazu beigetragen, dass ich nicht lang überlegt habe.“ Als Assistenten brachte er Frank Fröhling und Frank Kaspari mit. Die erste Trainingseinheit unter dem neuen Cheftrainer steht für Montagnachmittag an. Erstes Bundesliga-Spiel unter seiner Führung ist die Begegnung am Samstag (15.30 Uhr) bei Hertha BSC.

Markus Gisdol mit Klubboss Dietmar Beiersdorfer bei seinem ersten Auftritt als HSV-Trainer.
Markus Gisdol mit Klubboss Dietmar Beiersdorfer bei seinem ersten Auftritt als HSV-Trainer. Foto: Daniel Bockwoldt

Über die ungewöhnliche Vertragslaufzeit von nur neun Monaten (bis Juli 2017) sagte der Ex-Hoffenheimer: „Die Vertragslaufzeit spielt bei mir keine Rolle, in der aktuellen Situation ist das angemessen.“ Der Verein könne sich in dieser Zeit ein Bild machen, ob seine Arbeit für einen längerfristigen Vertrag spreche, so Gisdol. Der Hamburger SV hatte dem Labbadia-Nachfolger zunächst einen Zweijahresvertrag angeboten, „aber Markus rief mich an und sagte, dass er erst für ein Jahr unterschreiben möchte“, so HSV-Chef Dietmar Beiersdorfer.

Beiersdorfer fand gleich zu Beginn der Pressekonferenz lobende Worte für seinen neuen Trainer: „Ich glaube, dass er ideal zu unserem Kader und unserer Mannschaft passt. Er ist gewohnt, mit jungen Spielern zu arbeiten und ich bin überzeugt, dass er uns mit seiner Trainings- und Spielphilosophie noch einmal einen Schub verpasst.“

Der 47-jährige Gisdol ist Nachfolger des am Sonntag entlassenen Bruno Labbadia. Zuvor betreute er von April 2013 bis Oktober 2015 den Ligarivalen TSG 1899 Hoffenheim. Seine Freistellung erfolgte damals nach einem HSV-Spiel mit Trainer Labbadia, gegen die Hamburger unterlag Hoffenheim mit 0:1. Seit knapp einem Jahr war Gisdol ohne Engagement.

Welche Baustellen Gisdol beim HSV erwarten, lesen Sie hier.

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erstellt am 26.Sep.2016 | 15:42 Uhr

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