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Bundesliga-Abstiegskampf : Nach Sieg gegen Hertha BSC: Deshalb gewinnt der HSV auch die kommenden Spiele

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Der HSV schickt sich an, den 16. Rang zu verlassen. In einem Ausblick nennt shz.de Gründe, warum das gelingen könnte.

Hamburg | Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, 1. FC Köln: Das sind die nächsten Gegner des Hamburger SV in der Bundesliga - und Spiele, die der HSV für sich entscheiden könnte, auch im Abstiegskampf. Für die direkten Konkurrenten Vfl Wolfsburg und Werder Bremen wird es hingegen schwieriger.

Mit dem 1:0-Sieg am Sonntag gegen Hertha BSC im eigenen Stadion hat der HSV nochmal gezeigt, dass er wieder eine Heimmacht ist, und auch, dass nach empfindlichen Niederlagen wie gegen Bayern und Gladbach ein Aufbäumen möglich ist. Lewis Holtby brachte es nach dem Spiel gegen Berlin auf den Punkt, der Mittelfeld-Akteur sagte gegenüber der „Hamburger Morgenpost: „Der Sieg ist wichtig, weil wir so im Abstiegskampf von hinten wieder Druck gemacht haben. Es bleibt hinten ganz, ganz eng und in der Bundesliga kann jeder jeden schlagen. Wir müssen uns weiter auf uns konzentrieren, den HSV nach vorne bringen.“

Aktuell belegen die Hamburger mit 23 Punkten den 16. Tabellenplatz, den Relegationsrang. Davor stehen punktgleich die Wolfsburger und auf dem 14. Platz die Bremer mit 25 Punkten. Der HSV könnte sich vorbeischieben. Was für Punkte der Hamburger spricht:

Gegen Mönchengladbach

Die Gladbacher sind als stärkste Rückrunden-Mannschaft, die besonders auch auswärts gerne triumphiert, sicherlich der schwierigste Gegner für den HSV. Doch: Die Fohlen-Elf hat aktuell auch reichlich Spiele zu bestreiten - ihr aktueller Spielplan gleicht einem Mammutprogramm. Am 9. März Europa League-Achtelfinale gegen Schalke 04, am Sonntag Auswärtsspiel beim HSV, am 16. März bereits Rückspiel in der Europa League. Der Besuch in der Hansestadt dürfte für die Gladbacher schön werden, wenn sie einen Sieg einfahren, aber auch keine herbe Enttäuschung sein, wenn sie nicht gewinnen, aber dafür in der Europa League einen Schritt weiterkommen. Möglicherweise setzen sie gegen die neue Heimmacht Hamburg auch von vornherein auf ein Unentschieden. Dadurch würde der HSV zumindest den Anschluss an Wolfsburg und Bremen nicht verlieren.

Gegen Eintracht Frankfurt

Die Mannschaft von Nico Kovac ist in ihrer Rückrunden-Krise angekommen. Vier Niederlagen in Folge gab es zuletzt - und am Sonnabend wird die fünfte hinzukommen. Frankfurt spielt gegen Bayern. Gegen den HSV müsste der Eintracht, die sich im freien Fall befindet, ein Befreiungsschlag gelingen - doch das wird nicht passieren. Vielmehr wird der HSV nach zumindest einem Punktgewinn gegen Gladbach in Frankfurt einen Sieg einfahren. HSV-Coach Markus Gisdol gibt dafür die richtige Marschroute vor: „Es ist auch eine mentale Stärke, sich nicht verrückt machen zu lassen“, sagte er nach dem Spiel gegen Hertha. Dabei stören würde der ständige Blick auf die Bundesliga-Tabelle: „Das hilft uns nichts, wir müssen unser Ding durchziehen.“ Und wenn man die Tabelle außen vor lässt, kann es gemessen an der aktuellen Form beider Teams im Spiel Hamburg gegen Frankfurt nur einen Sieger geben: den HSV.

Gegen den 1. FC Köln

Seit Anfang November ist der HSV in der Bundesliga Zuhause ohne Niederlage - und gegen Köln wird das so bleiben. In der Ferne gab es für das Team von Peter Stöger in dieser Saison schon fünf Niederlagen, zudem wurden drei der letzten vier Spiele vergeigt. Und auch gegen den HSV wurde ein Spiel im DFB-Pokal-Achtelfinale verloren. Dennoch kämpfen die Kölner noch um den Einzug in einen internationalen Wettbewerb. Sie sind deshalb nach Gladbach der gefährlichste Gegner für den HSV.

Wolfsburg und Bremen spielen zweimal gegen Leipzig

Erbaulich ist für den HSV das Programm der direkten Konkurrenten Wolfsburg und Bremen in den kommenden Partien. Die „Wölfe“ müssen gegen Leipzig, Darmstadt und Leverkusen ran. Und tatsächlich haben sie alle diese Spiele in der Hinrunde verloren. Nicht viel besser lief es für Bremen gegen Leverkusen, Leipzig und Freiburg. Nur ein Sieg sprang in der Hinrunde dabei heraus - gegen Leverkusen. Die Werks-Elf wird mit neuem Trainer allerdings wieder Aufwind spüren, für die Werderaner könnte das zum großen Problem werden. Abhaken können sowohl Wolfsburg, als auch Bremen ihre Spiele gegen Leipzig - und zwar mit Niederlagen.

(mit dpa)

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erstellt am 06.Mär.2017 | 14:42 Uhr

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