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HSV

05. Dezember 2016 | 03:34 Uhr

Fußball-Bundesliga : HSV vor Spiel gegen Gladbach - Markus Gisdol greift an

vom

Trainer Gisdol will Mut verbreiten - für ihn zählt die „Frische“ der Spieler. Djourou fällt aus, für ihn spielt Cléber.

Hamburg | Der HSV steht nach sechs Spielen am Ende der Bundesliga-Tabelle - der neue Trainer Markus Gisdol braucht dringend einen Erfolg. Ob der ausgerechnet gegen Mönchengladbach gelingen kann, steht in den Sternen. Doch Gisdol gibt sich vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr) angriffslustig. „Warum sollten wir dort keine Chance haben“, fragte er während der Pressekonferenz am Donnerstag. Die vergangen zehn Heimspiele hat Gladbach gewonnen. Gisdols Premerie als HSV-Trainer gegen Hertha BSC Berlin vor zwei Wochen fiel mit 0:2 ernüchternd aus.

Seit Jahren kämpft der HSV jede Saison aufs Neue um den Klassenerhalt. Der HSV zerschliss 14 Trainer in den vergangenen zehn Jahren. Jetzt soll Markus Gisdol den HSV auf die Erfolgsspur führen. 

Gisdol weiter: „Was bringt es, wenn wir sagen: ,Gladbach ist so eine tolle Manchschaft und wir schicken den Busfahrer alleine dahin'? Wir sind der HSV und haben auch eine tolle Mannschaft.“

Die Startelf der so gelobten Mannschaft muss allerdings ohne Kapitän Johan Djourou auskommen. Der Innenverteidiger fällt wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel für zwei bis drei Wochen aus. Für Djourou soll Cléber in Mönchengladbach auf dem Feld stehen. Der Brasilianer hat zwar Knieprobleme, in Gefahr ist sein Einsatz laut „Hamburger Morgenpost“ aber nicht. „Ich fand ihn schon vor meinem Amtsantritt sehr interessant. Er ist der kompromissloseste Zweikämpfer überhaupt. Das gefällt mir richtig gut. Dass er bei seiner Spielweise auch mal Probleme hat, ist normal. Aber das haben wir im Griff“, sagte der Coach.

Vor der Viererabwehrkette gibt es sechs offene Positionen im Mittelfeld und im Angriff - und um die streiten sich gleich 13 Spieler. Die Konkurrenzsituation sei gut, sagte Gisdol laut „Hamburger Abendblatt“. „Wir brauchen de Konkurrenzkampf.“ Wer spielen wird, ist noch nicht klar.

Gegen Mönchengladbach werde die  „Frische“ der Spieler eine große Rolle spielen, sagte Gisdol.

Doch es kommt nicht nur auf Trainer und Mannschaft an, wenn es um den Erfolg des Fußballclubs geht - findet jedenfals Ex-HSV-Trainer Mirko Slomka. Er riet dem HSV eindringlich, schnell einen neuen Sportdirektor zu installieren, berichtet Sport1. „Dem Hamburger SV würde es gut tun, wenn Dietmar Beiersdorfer als Vorstandsvorsitzender nicht die täglichen Entscheidungen treffen muss“, sagte Slomka am Rande des Länderspiels Deutschland gegen Nordirland in Hannover.

Ein Sportdirektor müsse „täglich bei der Mannschaft sein, und das kann Beiersdorfer gar nicht als Vorstandsvorsitzender“ - so könne mehr Stabillität ins Team kommen. Seit der Entlassung von Peter Knäbel im Mai übt Klubchef Beiersdorfer in Doppelfunktion auch das Amt des Sportdirektors aus.

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erstellt am 14.Okt.2016 | 11:39 Uhr

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