zur Navigation springen

HSV

04. Dezember 2016 | 19:28 Uhr

Nach Hochstätter-Absage : HSV-Aufsichtsrat stärkt Dietmar Beiersdorfer den Rücken

vom

Die Suche nach einem neuen Sportchef geht weiter. Vor dem Spiel gegen Hoffenheim hat das Verletzungspech zugeschlagen.

Hamburg | Der Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV hat dem Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer erneut den Rücken gestärkt. Der 52-Jährige soll bis zur Verpflichtung eines Sportdirektors weiter in Doppelfunktion tätig sein, beschloss das Gremium bei seiner Sitzung am Montagabend. Zuvor waren die Verhandlungen über eine Ablöse für Sportvorstand Christian Hochstätter vom VfL Bochum gescheitert. Möglicher neuer Kandidat soll Jens Todt vom Karlsruher SC sein, der beim HSV bereits als Nachwuchschef tätig war. Allerdings bestritt Todt jeglichen Kontakt zum HSV. „Es gilt noch immer dasselbe wie in der vergangenen Woche: Es gibt keine Vertragsgespräche mit dem HSV und auch keinen Kontakt zu meiner Person“, sagte Todt noch am Montag.

Jens Todt ist der Sportdirektor des Karlsruher SC.
Jens Todt ist der Sportdirektor des Karlsruher SC. Foto: Uli Deck
 

Das frühere Club-Idol Felix Magath zeigte derweil kein Interesse am Posten des Sportdirektors. „Es gab keinen Anruf. Und ich warte auch nicht darauf“, sagte Magath dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). In der Vergangenheit war beim HSV immer mal wieder der Name Magath aufgetaucht, zu einer erneuten Zusammenarbeit kam es aber nicht. Derzeit ist der Coach in China unter Vertrag.

Sportlich verschärfen sich die Probleme des Tabellenletzten vor der Auswärtspartie am Sonntag bei der TSG Hoffenheim. Innenverteidiger Emir Spahic kehrt mit erneuten Adduktorenproblemen von der bosnischen Nationalmannschaft zurück. Der 36-Jährige musste im WM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland nach 70 Minuten ausgewechselt werden. Beim 2:5 gegen Borussia Dortmund war Spahic erst nach längerer Pause wieder auf den Rasen zurückgekehrt. Mit Knieproblemen kämpft Abwehrspieler Cléber, der seit Tagen geschont wird.

„Egal, wie der Gegner heißt, es muss ein überraschender Dreier her, damit der Negativlauf endlich unterbrochen wird“, forderte Willi Schulz in der „Bild“-Zeitung. Trainer Markus Gisdol habe sich den „schwersten Job seines Lebens ausgesucht“, betonte der Alt-HSVer und WM-Zweite von 1966.

zur Startseite

von
erstellt am 15.Nov.2016 | 11:56 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen