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HSV

08. Dezember 2016 | 17:12 Uhr

Wechsel vom VfB Stuttgart : Filip Kostic beim HSV: Neun Fakten zu Hamburgs teuerstem Neuzugang

vom
Aus der Onlineredaktion

Der HSV hat einen neuen Flügelflitzer: Mit Filip Kostic beginnt im Volkspark die Ära des Hochgeschwindigkeitsfußballs.

Hamburg | Mit einer Ablöse von rund 14 Millionen Euro ist Filip Kostic der teuerste Spieler in der Geschichte des HSV. Der 23-jährige Serbe, der vom VfB Stuttgart für fünf Jahre an die Elbe wechselt, war der Wunschspieler von Club-Boss Dietmar Beiersdorfer. Nach Alen Halilovic haben die Rothosen einen weiteren namhaften Tempomacher verpflichtet. Am Sonntag durchlief der torgefährliche Linksaußen Kostic erfaolgreich den Medizincheck. Der Fünfjahresvertrag soll im Laufe des Montags unterschrieben werden.

Bis zu 50 Millionen Euro wollte HSV-Mäzen Klaus-Michael Kühne dem Verein HSV zur Verfügung stellen, damit der Angriff auf Europa gelingt. Die Verhandlungen mit den anvisierten Großtalenten liefen über viele Wochen schleppend. Nach dem großen Durchbruch mit Halilovic kommt die Sache ins Rollen.

Kostic soll intern bereits Anfang Juni verkündet haben, unbedingt zum HSV zu wollen. Doch der wochenlange Poker um die Dienste des Offensiven war immer wieder an der Ablöseforderung gescheitert. Erst als der ebenfalls interessierte VfL Wolfsburg, mit dem der VfB schnell einig wurde, aus dem Wettbieten ausstieg, war der Weg geebnet. Offenbar hatte es auch Ärger mit Beratern des Spielers gegeben. „Wir arbeiten sauber“, sagte Wölfe-Manager Allofs zu Meldungen über Unstimmigkeiten – ohne Details zu nennen.


Wer ist dieser Filip Kostic? Neun Trivia zu dem Mann, für den der HSV eine Rekordsumme zahlt

 

Der neue Bale?

Foto: dpa

Mit seinen dynamischen Flankenläufen, Solodribblings machte Kostic vor allem in der Rückrunde der Saison 2014/15 auf sich aufmerksam. In Groningen nannte man ihn auch „Arjen“. Die britische Zeitung „Daily Mail“ fragte gar „ist Filip Kostic der neue Gareth Bale?“


Anlaufschwierigkeiten

Foto: imago/Sportfoto Rudel

Filip Kostic ist Fußball-Profi seit er 17 ist. Er begann seine Karriere bei den „Roten Teufeln“ vom FK Radnički 1923. Bei seinen Auslandsstationen FC Groningen und VfB Stuttgart hatte er jeweils Anlaufschwierigkeiten. In den Niederlanden brauchte er ein Jahr, um zu zünden, in der Bundesliga ein halbes. VfB-Trainer Huub Stevens hatte den Millionen-Mann zwischenzeitlich schon aussortiert, doch am Ende der Saison wurde er zum Schlüsselspieler.
 

Heimat setzt auf Hannover

Kostic stammt aus der zentralserbischen Industriestadt Kragujevac. Sie steht wie Wolfsburg für den Autobau. Dazu ist Partnerstadt von Ingolstadt – und von Hannover.
 

Dribbel-König

Zu seiner Zeit in Groningen war Kostic der Spieler mit den meisten Dribblings der gesamten Ehrendivisie. Auch in der Bundesliga gehört er zu den eifrigsten Fummlern.


Besser als Messi

Foto: imago/VI Images

Als der US-Sender ESPN vor einem guten Jahr fragte, wer Europas bester Spieler des Mai gewesen sei, fiel die Wahl der User mit 62 Prozent auf Kostic. Er hatte in dem Monat doppelt so viele Dribblings wie Lional Messi vorzuweisen.
 

Besser als die Bayern

Foto: imago/Sportnah

„Filip Kostic war er mit Abstand der beste Spieler, der diese Saison hier aufgelaufen ist“, sagte der damalige Paderborn-Trainer André Breitenreiter nachdem der Serbe seine Mannschaft beinahe im Alleingang im DFB-Pokal weitergeführt hatte. Und obwohl die Bayern mit Robben und Ribéry bereits zu Gast gewesen waren.


Fehleinschätzung

 
  Foto: dpa

„Wir haben große Chancen in Europa und der Champions League zu spielen“, sagte Kostic bei seiner Vorstellung beim VfB Stuttgart 2014. Er irrte sich: Der Verein kämpfte beide Jahre gegen den Abstieg – zuletzt mit negativem Ausgang.


Nie ein ganzer Stuttgarter

Foto: imago/VI Images

Der VfB Stuttgart hielt nur 85 Prozent der Transferrechte. Etwa zwei Millionen der Kühne-Millionen fließen an den FC Groningen.


Treffsicherer Korbjäger

Dass er einen guten Abschluss hat, zeigt Kostic bei Instagram. Und auch packende Szenen aus seinen Spielen gegen den HSV bekommt man dort zu sehen.

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erstellt am 25.Jul.2016 | 14:31 Uhr

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