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Fussball

02. Dezember 2016 | 21:03 Uhr

Fußball-Bundesliga : HSV beginnt gegen Ingolstadt ohne Alen Halilovic

vom

Nach dem 1:0 gegen Zwickau wollen die Hamburger den nächsten Sieg einfahren. Emir Spahic könnte mit Gesichts-Maske spielen.

Hamburg | Der HSV will im Hamburger Volksparkstadion den ersten Dreier der neuen Bundesliga-Saison holen. Nach einer ausgedehnten Sommerpause von 104 Tagen gastiert der FC Ingolstadt am Samstag um 15.30 Uhr am ersten Spieltag der 54. Saison bei den Hanseaten. Nach Platz zehn in der Vorsaison wollen die Norddeutschen ihren Blick wieder in die obere Tabellenregion richten. „Die Freude passt zum Wetter“, beschreibt Trainer Bruno Labbadia seinen Gemütszustand vor dem Anpfiff.

 

Die Hamburger sind optimistisch. Der Pflichtspielauftakt fünf Tage zuvor beim Drittligisten FSV Zwickau (1:0) in der ersten DFB-Pokalrunde hat für gute Laune gesorgt. In der zweiten Runde trifft der HSV auf den Halleschen FC.

Gegen Zwickau erzielte HSV-Neuverpflichtung Alen Halilovic ein sehenswertes Tor. Vermutlich wird der 20-jährige Kroate aber nicht in der Startelf stehen. Er könnte Nico Müller auf der rechten Seite in der zweiten Halbzeit ersetzen. „Er hat herausragende Qualitäten“, sagte Labbadia über Halilovic.

Auf der linken Angriffsseite wird dagegen Filip Kostic in der Startelf stehen. Für 14 Millionen Euro kam der Serbe vom VfB Stuttgart und sorgt mit seiner Schnelligkeit für eine deutliche Belebung des Angriffs. Die Qual der Wahl hat Labbadia auf der Mittelstürmerposition: Hier stehen der US-Nationalspieler Bobby Wood und Pierre-Michel Lasogga zur Verfügung. „Wir haben eine positive Stimmung“, verkündete Labbadia. „Ich wünsche mir, dass wir das erste Heimspiel gewinnen.“ Der Trainer erwartet ein Gedrängel um die Champions-League-Startplätze für das nächste Jahr. „Die ersten sechs, sieben Plätze sind vergeben“, meinte der Coach und rechnet mit einem erweiterten Abstiegskampf wie in der Vorsaison.

„Ab Platz acht, spätestens ab Platz neun fängt der Abstiegskampf an.“ Unklar ist, ob Labbadia Emir Spahic in der Startelf aufbietet. Der Innenverteidiger trägt nach einen Augenhöhlenbruch eine Maske aus Fiberglas. Spahic will spielen. „Wir sind froh, dass er so einen Eisenschädel hat“, sagte der Trainer.

Die Ingolstädter sind mit ihrem Pflichtspielstart nicht zufrieden. Sie vermieden im DFB-Pokal erst im  Elfmeterschießen gegen Erzgebirge Aue eine Blamage. „Wir müssen für Hamburg noch einiges verbessern“, sagte Trainer Markus Kauczinski.

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erstellt am 27.Aug.2016 | 11:20 Uhr

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