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24. Juli 2016 | 10:44 Uhr

DFB-Trainer : Joachim Löw muss Führerschein abgeben

vom

Schnell, aggressiv, überraschend: So soll Löws Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien spielen. Im Straßenverkehr ist so ein Verhalten eine schlechte Idee - das erfuhr der Trainer am eigenen Leib.

Flensburg | Neuer Schock für die von Verletzungen geplagte deutsche Fußball-Nationalmannschaft: DFB-Bundestrainer Joachim Löw muss nach Informationen des sh:z wegen mehrerer Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung seinen Führerschein erneut abgeben.

Auf Anfrage bestritt Löws Anwalt, dass der Bundestrainer 18 Punkte auf dem Konto in der Flensburger Verkehrssünderkartei zu Beginn des Jahres angesammelt habe, nicht aber den Entzug der Fahrerlaubnis. Den Großteil der Fahrten soll Löw in seinem DFB-Dienst-Mercedes zurückgelegt haben. Bereits im Jahr 2006 hatte der Bundestrainer seine Fahrerlaubnis für vier Wochen abgeben müssen.

Der 54-jährige Bundestrainer zeigte sich reumütig. „Selbstverständlich stehe ich dazu, dass ich manchmal leider zu schnell gefahren bin, ich weiß, dass ich mich hier zügeln muss. Ich habe meine Lektion gelernt und werde mein Fahrverhalten ändern“, wurde Löw vom Deutschen Fußball-Bund zitiert.

„Es gibt da nichts schön zu reden, natürlich muss ich jetzt mit den Konsequenzen leben und nutze häufig die Bahn“, sagte Löw und DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock ergänzte: „Joachim Löw hat uns bereits vor einiger Zeit darüber informiert, dass er den Führerschein abgeben musste. Wir wissen, dass sich Jogi selbst am meisten darüber ärgert.“ Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff nahm die Angelegenheit mit Humor. „Das ist nichts besonderes, so etwas passiert. Wir werden mit unserem Generalsponsor Mercedes-Benz sprechen, dass man Jogi nur noch Autos gibt, die tempolimitiert sind“, sagte er bei der täglichen Pressekonferenz im Südtiroler Teamquartier mit einem Lächeln.

Mit dpa

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erstellt am 27.Mai.2014 | 13:31 Uhr

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