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Fußball EM 2016

09. Dezember 2016 | 03:05 Uhr

Fußball : Stärken und Schwächen von Deutschland-Gegner Frankreich

vom

Vor der EM stand für alle eigentlich fest: Frankreichs Schwachpunkt ist die Defensive. Zu viele verletzte Spieler musste Trainer Didier Deschamps ersetzen.

In der Offensive galt immer: Selbst ohne den suspendierten Karim Benzema ist es das Prunkstück der Équipe tricolore. Nach fünf Auftritten bei der Fußball-EM stellt sich heraus:

DIE ABWEHR HÄLT

Selbst wenn sie zwei Gegentreffer gegen die Isländer zuließ. Beide Gegentore fielen bei klarer Führung. Es waren aber auch die ersten aus dem Spiel heraus. Die beiden Gegentore zuvor kassierte Frankreich durch Elfmeter. Die Innenverteidigung überzeugt bislang. Debütant Samuel Umtiti reihte sich gegen Island anstelle des gesperrten Adil Rami problemlos ein. Auf den Außenpositionen allerdings wirkt ausgerechnet Routinier Patrice Evra auf links nicht immer souverän.

DAS MITTELFELD VARIIERT

Es ist sicher auch eine der Stärken der Franzosen, dass sie ihr System blitzschnell ändern können. Während die Abwehrkette konstant mit vier Spielern besetzt wird, geht es im Mittelfeld variantenreicher zu. Als bislang beste Lösung gegen defensiv (re)agierende Teams wie Irland und Island erwiesen sich zwei Spieler im defensiveren Mittelfeldbereich mit einer Drei-Reihe davor. Wer allerdings gegen Deutschland wo zum Einsatz kommt, scheint ziemlich offen. Vielleicht auch eines der Probleme: Eine kleine Veränderung kann große Auswirkungen haben. Ein wirklich fixes System, mit dem Frankreich bei dieser EM spielt, gibt es nicht.

DER STURM TRIFFT

Auf die Offensive ist letztlich Verlass. Keine Mannschaft traf öfter, kein anderes Team stellte jemals drei Spieler mit drei Treffern oder gar mehr. Mittelstürmer Olivier Giroud, vor ein paar Wochen noch ausgepfiffen, war wohl nie besser im Nationaltrikot, kommt auf 10 Tore in den vergangenen neun Einsätzen für Frankreich. Antoine Griezmann trifft per Kopf und mit dem Fuß. Viermal schon bei dieser EM. Spielt er auf einer Achse mit Giroud, ist es brandgefährlich. Dimitri Payet, der Schütze aus der Distanz und für die Freistöße, ist immer in der Lage, auch in der letzten Minute den Ball aus 20 Metern im Tor zu platzieren.

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erstellt am 04.Jul.2016 | 11:44 Uhr

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