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Fußball EM 2016

08. Dezember 2016 | 17:13 Uhr

Fußball : Pressestimmen zum Sieg Frankreichs gegen Deutschland

vom

Die internationale Pressse feiert Gastgeber Frankreich mit seinem Torhelden Antoine Griezmann.

FRANKREICH:

«La Provence»: «Merci. Ein großgeschriebenes MERCI, das größtmögliche für diese sportliche Heldentat und für diesen seltenen Moment, den ihr uns geschenkt habt. Ihr habt gewonnen, was man das 'Spiel des Jahrhunderts genannt hatte'. (...) Kolossal. Die Legende des 7. Juli. Griezmann, der Euro-Star.»

«Le Figaro»: «Und am Ende, dieses Mal, hat Frankreich gewonnen. Ein Sieg für die Geschichte. Sie haben es geschafft! Ein Erfolg, der in der Geschichte des französischen Fußballs verewigt sein wird. Gegen Deutschland, den Weltmeister. Der Angstgegner seit 1958.»

«L'Équipe»: «Die Ekstase. Macht des Schicksals. Die französische Mannschaft steht im Finale der Euro wie die Generation Platini 1984, wie die Generation Zidane 2000, und man muss sich nicht am Kopf kratzen, um ihr jetzt einen Namen zu geben: Antoine Griezmann.»

«La Marseillaise»: «Im Finale! Am Ende gewinnt Frankreich.»

«Libération»: «Griezmann streckt Deutschland nieder. Frankreich ist im Finale. Beherrscht in der ersten Halbzeit, schaffen es 'Les Bleus' dank eines großzügigen Elfmeters und einer Gala von Griezmann.»

«Aujourd'hui»: «Was für ein Fuß! Dank eines Doppelpacks von Griezmann schlagen 'Les Bleus' Weltmeister Deutschland. Griezmann Präsident.»

«La Parisien»: «Sie haben es getan. Diese Bleus mit ihrem Auftreten ewiger Jugendlicher, ihrer Unbesorgtheit und ihrer Liebe zum Spiel symbolisieren bereits ein anderes Frankreich. Jenes, das nicht seiner vergangenen Größe hinterherrennt, das an sein Talent glaubt und am Sonntag die Chance haben wird, seinen Namen in die große Geschichte des Sports einzuschreiben.»

SCHWEIZ:

«Blick»: «Doppelter Griezmann schießt Deutschland ab! Schweinsteigers Handspiel im Strafraum unmittelbar vor der Pause stellt alles auf den Kopf.»

«Neue Zürcher Zeitung»: «Natürlich Griezmann. Der Ausfall Boatengs während des Spiels erweist sich für die Deutschen als entscheidende Schwächung.»

«Tages-Anzeiger»: «Dämonen austreiben in Marseille - Ausgerechnet Bastian Schweinsteiger also sollte es sein, der den Untergang seiner Mannschaft einleitete.»

«Basler Zeitung»: «Die grosse Show des Antoine Griezmann - auf den Spuren des grossen Michel Platini. Frankreich bodigt Weltmeister Deutschland – und feiert frenetisch diesen Teufelskerl Antoine Griezmann»

ÖSTERREICH:

«Die Presse»: «Frankreichs Traum nimmt Formen an»

«Der Standard»: «Griezmann verabschiedet den Weltmeister»

«Kurier»: «Finale dahoam. Während Gastgeber Frankreich nach einem 2:0-Sieg am Sonntag gegen Portugal das Endspiel der Heim-EM bestreiten darf, müssen es die Deutschen rund um Tormann Manuel Neuer zuhause in Deutschland vor dem Fernseher verfolgen.»

ITALIEN:

«Gazzetta dello Sport»: «Deutschland, Italien hat dich zerstört. Ohne Gomez kein Tor, und Müller trifft kein einziges Mal.»

«Corriere della Sera»: «Die Franzosen fliegen ins Finale, nachdem sie Deutschland geschlagen haben: ihren Angstgegner, so wie es Italien für die Deutschen war.»

«Corriere dello Sport»: «Deutschland war nicht in Form, vielleicht waren sie nach der Schlacht gegen Italien müde.»

GROSSBRITANNIEN:

«Guardian»: «Die Franzosen müssen nie wieder vor der Erinnerung der Traumata, die sie durch ihre Gegner in Sevilla und Guadalajara vor drei Jahrzenten (...) erlitten hatten, erschauern. Sie haben sich von dem Griff der Deutschen befreit, den sie seit über einem halben Jahrhundert in Turnieren haben, und haben zugleich die Weltmeister aus der EM befördert.»

«Telegraph»: «58 Jahre der Schmerzen sind vorbei. (...) Frankreich demonstrierte die Sehnsucht, den Willen, den Mut, zeitweise allen Widrigkeiten zum Trotz, um das Land zu schlagen, das so regelmäßig den Gastgeber schlägt.»

«Independent»: «Deutschland hatte gegenüber dem jungen, vielversprechenden französischen Team, denen die Erfahrung der Weltmeister fehlte, die psychologische Oberhand. Es waren Männer gegen Jungs, aber der französische Trainer Didier Deschamps - der Kapitän von Aime Jacquets Mannschaft, die 1998 Weltmeister wurde - war entschlossen, kühn zu sein, und ermutigte sein junges Team, in die Offensive zu gehen.»

SPANIEN:

«El País»: «Griezmann schlägt Kapital aus zwei dummen Fehlern der Deutschen. Mit den Aussetzern in der Abwehr verhilft der Weltmeister den Franzosen zum Einzug ins Finale.»

«El Mundo»: «Die Deutschen haben ein ausgezeichnetes Team. Es spielt weltweit den besten Fußball. Aber es ist in brenzligen Situationen zu gutartig. Der Weltmeister hatte es jedoch nicht verdient, durch einen dummen Handelfmeter in Rückstand zu geraten.»

«La Vanguardia»: «Das Elfmetertor unmittelbar vor der Pause warf das deutsche Team psychisch stark zurück. Der Weltmeister hatte gerade erst mit viel Mühe zu seinem Spiel gefunden.»

«Marca»: «Griezmann gegen Cristiano Ronaldo: Das EM-Finale wird zur Revanche für das Endspiel der Champions League. Die Deutschen bewiesen Größe. Sie schieden im besten Spiel der EM aus.»

PORTUGAL:

«Público»: «Die Deutschen dominieren, aber Frankreich wird Portugals Gegner im Finale sein. Der Weltmeister muss nach Hause fahren, aber er gewann bei der EM in Jonas Hector einen Linksverteidiger.»

«Diário de Notícias»: «Die Portugiesen treffen im EM-Finale auf ihren Angstgegner Frankreich. In der Partie gegen das Team des portugiesischstämmigen Griezmann wollen sie Revanche nehmen für ihre Schlappen von 1984, 2000 und 2006.»

«Correio da Manhã»: «Portugal kennt nun seinen Finalgegner. Die französischen Gastgeber werden das letzte Hindernis für die Portugiesen sein, die ihren ersten EM-Titel holen wollen.»

BELGIEN: 

«Het Belang van Limburg»: «Die beiden Länder schienen mit einem 0:0-Zwischenstand in die Pause zu gehen, aber diese Rechnung war ohne Bastian Schweinsteiger gemacht. Der deutsche Jokar hat eine enttäuschende Saison bei Manchester United erlebt, kämpfte sich in die deutsche EM-Mannschaft und bekam einen Stammplatz in diesem Halbfinale, machte aber zum Pausenpfiff einen peinlichen Fehler.»

«Le Soir»: «Ohne Zweifel: Antoine Griezmann ist der Mann dieser EM.»

«De Morgen»: «Der Weltmeister stand also unter Druck und das verbesserte sich auch nicht plötzlich. (...) Ballhalten im eigenen Sechzehnmeterraum ist selten eine gute Idee und das war auch diesem EM-Halfinale der Fall. (...) Der Treffer von wiederum Antoine Griezmann war dann der Genickschuss für die Deutschen.»

SCHWEDEN:

«Aftonbladet»: «Deutschland hatte alles auf einmal gegen sich: Verletzungen, die Müdigkeit und einen geplatzten Boateng-Muskel. Joachim Löw hatte alles auf eine Karte gesetzt, aber es reichte nur für die beste Halbzeit der EM.»

«Dagens Nyheter»: «Jetzt ist der kleine Kaiser Antoine Griezmann der König des französischen Fußballs. Und jetzt ist Didier Deschamps nur einen Sieg davon entfernt, als Trainer dort weiterzumachen, wo er als Spieler aufgehört hat. (...) Die Liebe des Volkes hat Frankreich schon gewonnen. Jetzt bleibt nur noch das EM-Finale. Mit Antoine Griezmann im Team ist alles möglich.»»

NORWEGEN:

«Aftenposten»: «Frankreich - Deutschland wäre ein würdiges Finale gewesen. Deutschland hat eine große Vorstellung abgeliefert, aber ohne zu treffen. Das war der Unterschied. Da können wir Deutschland einen Platz im Finale gönnen, soviel wir wollen. Frankreich hat ihn verdient.»

DÄNEMARK:

«DR online»: «Frankreich hat die beste Mannschaft der EM nach Hause geschickt. Deutschland war das beeindruckendste Team bei der EM, aber hat den französischen Gästen ein Fest am Sonntag verehrt. Es ist ein etwas merkwürdiges Gefühl, von einer Mannschaft beeindruckt zu sein, die gerade 0:2 verloren hat, aber es ist schwer, nach Deutschlands Niederlage im EM-Halbfinale etwas anderes zu fühlen.»

«Tipsbladet»: «Frankreich nach deutscher Dominanz klar fürs Finale. Antoine Griezmann hat Les Bleus mit zwei Toren ins Finale geschossen, obwohl Deutschland große Teile des Spiels dominiert hat.»

POLEN:

«Super Expres»: Schweinsteiger ist als Reserve zur EM gefahren. Er trat am Ende des ersten Gruppenspiels gegen die Ukraine aufs Spielfeld und schoss gleich ein Tor. Dann sprang er nach der Verletzung von Sami Khedira ein. Im Viertelfinale gegen Italien hat er auf hoffnungslose Weise den Elfmeter verschossen. Schweinis Tragödie hatte im Halbfinale gegen Frankreich ihren letzten Akt.»

«Fakt»: «Die Gastgeber und Joachim Löws Spieler boten den Fans eine ausgezeichnete und sehenswerte Show. Es mangelte nicht an schönen Pässen, tollen Schüssen und genialen Torwart-Aktionen. Hervorragend präsentierte sich Antoine Griezmann - der Schütze beider Tore.»

TSCHECHIEN:

«MF Dnes» (online): «War die Leistung der Teams vergleichbar? Die Deutschen können bei dieser Frage nur eine Grimasse ziehen. Die französische Vorstellung hat ihnen nicht gefallen, sowohl Torwart Neuer als auch Trainer Löw haben erklärt, dass ihr Team besser gespielt hat. Doch das kann den Franzosen völlig egal sein. Sie haben ihre Chancen genutzt und warten jetzt auf den Tag der Entscheidung in Paris.»

«Pravo» (online): «Die Weltmeister können weiter von einem europäischen Triumph nur träumen, wie sie schon seit langen zwanzig Jahren träumen. Im Halbfinal-Duell gegen Gastgeber Frankreich hat die deutschen Fußballer ihr Kapitän im Stich gelassen. Schweinsteiger berührte den Ball im Kopfballduell mit der Hand. Griezmann verwandelte den Handelfmeter und beendet den deutschen Traum vom Titel.»

«iSport.cz»: «Löw weist Versagen von sich. Es war Pech! Wir waren besser, sagt er - und glaubt nicht an Portugal.»

«Aktualne.cz»: «Frankreich lebt seinen Traum. Griezmann schießt die Deutschen mit zwei Toren ab. Und nun ab ins Finale, gallischer Hahn!»

GRIECHENLAND:

«SportDay»: «Alles ist Blau. "One (Griez)Mann Show" und die Gastgeber im Finale».

«Goal»: «Französische Revolution. Der kleine Prinz Griezmann hat die Königin Deutschland gestürzt und träumt davon, am Sonntag den Thron zu besteigen».

«To Fos»: «Fehlerloses Frankreich mit dem gewaltigen Griezmann als Anführer hat das wunderbare Deutschland rausgeworfen und spielt im Endspiel gegen Ronaldo und Santos».

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erstellt am 08.Jul.2016 | 11:54 Uhr

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