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Fussball

08. Dezember 2016 | 15:36 Uhr

Fußball-Weltmeisterschaft 2026 : Fifa-Chef Gianni Infantino will 48 WM-Teilnehmer

vom

Zuvor hatte der Schweizer eine Erhöhung auf 40 Starter vorgeschlagen, jetzt geht er sogar noch weiter. Nicht alle finden das gut.

Bogota | Fifa-Präsident Gianni Infantino hat einen neuen Plan zur Vergrößerung der Fußball-WM vorgelegt und will nun ab 2026 sogar 48 Teilnehmer zulassen. Bislang hatte der Schweizer eine Erhöhung von 32 auf 40 Starter vorgeschlagen, am Montag (Ortszeit) stellte er nun in Bogota ein anderes Modell vor. Demnach sollen zunächst 32 Mannschaften in einer Playoff-Runde gegeneinander spielen. Die 16 Sieger daraus würden dann in die Gruppenphase einziehen und dort auf 16 gesetzte Teams treffen. Danach ginge es im derzeitigen Modus mit Gruppenspielen und K.o.-Phase weiter.

Schon die EM 2016 war von 16 auf 24 Teams aufgestockt worden. Viele kritisierten das Vorgehen. Der Grund: Die Qualität leide darunter. Für die Fifa bedeutet eine Erweiterung jedoch mehr Geld.

Nach Infantinos neuem Modell würden 16 Mannschaften schon nach einer Partie in den Playoffs wieder die Heimreise von der WM antreten. Schon seine Pläne zur Aufstockung auf 40 Mannschaften hatten viel Kritik auf sich gezogen. „Der sportliche Wert darf nicht verwässern, wenngleich ich absolut Verständnis gerade für die kleineren Nationen habe, die über diesen Weg auch einmal die große Fußball-Bühne betreten können“, hatte zuletzt Bundestrainer Joachim Löw gesagt.

Fifa-Chef Infantino, der vor seiner Wahl zum Nachfolger von Joseph Blatter mit dem Versprechen einer Erhöhung auf 40 WM-Starter gepunktet hatte, sagte nun: „Mit 40 Teams, das rechnet sich nicht.“ Dennoch will er eine Ausweitung des Turniers. „Mehr Länder und Regionen in der ganzen Welt wären dann glücklich“, sagte der Schweizer. Nach seinem Plan mit Playoffs würde es dann 80 statt 64 WM-Spiele geben, dies werde auch die TV-Einnahmen erhöhen, sagte er. Über ein neues WM-Format und den Vergabeprozess für das Turnier im Jahr 2026 berät das Fifa-Council am 13. und 14. Oktober in Zürich.

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erstellt am 04.Okt.2016 | 13:03 Uhr

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