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UEFA-Urteil : Europapokal-Ausschluss auf Bewährung für Lyon und Besiktas

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Nach den Zuschauerausschreitungen beim Europa-League-Spiel Olympique Lyon gegen Besiktas Istanbul am vergangenen Donnerstag hat die UEFA beide Vereine zu einem Ausschluss vom Europapokal verurteilt.

Die Strafe wurde für zwei Spielzeiten auf Bewährung ausgesetzt. Sollten die beiden Vereine gegen die Bewährungsauflagen verstoßen, dürften sie am nächsten UEFA-Wettbewerb, für den sie sich qualifizieren, nicht teilnehmen. Das teilte die europäische Fußball-Union mit. Zudem müssen die Franzosen und die Türken jeweils 100 000 Euro Geldstrafe zahlen.

Olympique-Präsident Jean-Michel Aulas bezeichnete die Entscheidung als «ausgewogen». «Wir sind von der Gewalt gewisser Fans überrascht worden», sagte er. «Wir respektieren die Entscheidung der UEFA vollständig. Es gab Ausschreitungen und wir tragen einen Teil der Verantwortung.» Aulas fügte hinzu: «Wir werden sehen, ob wir in Berufung gehen. Aber nach erster Analyse ist das eine Sanktion, die wir akzeptieren.»

Vor dem Duell im Europa-League-Viertelfinale zwischen Lyon und Besiktas (2:1) war es zu heftigen Krawallen gekommen. Türkische Fans hatten in Lyon rund eine Viertelstunde vor Spielbeginn Feuerwerkskörper in Richtung des Zuschauerbereichs der Gastgeber geworfen, woraufhin hunderte Fans auf den Rasen geflüchtet waren. Schon vor dem Stadion in Lyon hatte es Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Fangruppen gegeben. Anhänger beider Clubs sind nach Meinung der UEFA-Disziplinarkommission für die Randale verantwortlich, teilte der europäische Verband mit.

Mitteilung der UEFA

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erstellt am 19.Apr.2017 | 21:49 Uhr

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