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Fussball

04. Dezember 2016 | 19:21 Uhr

Neues vom HSV : Emir Spahic fällt verletzt zum Saisonauftakt aus - kommt Matthias Ginter doch?

vom
Aus der Onlineredaktion

Der HSV bekommt Probleme in der Innenverteidigung. Beiersdorfer will auf der Position „noch etwas machen“. Julian Stieber wurde freigestellt.

Hamburg/Harsewinkel | Das Testspiel des HSV gegen den VfL Bochum am Freitagabend war aus zweierlei Sicht ein Misserfolg: Wegen der 0:1-Niederlage und der Verletzung von Innenverteidiger Emir Spahic. Der Bosnier zog sich einen Augenhöhlenbruch zu, er muss bis Anfang September pausieren. Und Coach Bruno Labbadia fehlen die Alternativen auf der Spahic-Position. Klub-Boss Dietmar Beiersdorfer ließ durchblicken, dass noch ein Innenverteidiger geholt werden könnte. „Auf der Position wollten wir ohnehin noch etwas machen“, sagt der Vorstandsvorsitzende nach Bekanntwerden der Zwangspause für Spahic. Als Alternative rückt erneut Weltmeister Matthias Ginter von Borussia Dortmund ins Gespräch.

 

Rund drei Wochen vor dem Pokalspiel beim FSV Zwickau am 22. August müssen die Hanseaten im Abwehrbereich dringend nachrüsten. Denn neben dem Bosnier Spahic stehen in Kapitän Johan Djourou und dem Brasilianer Cléber nur zwei weitere gelernte Innenverteidiger im Kader.

Für Beiersdorfer kommen Spieler infrage, die sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld agieren können. Außer Onyinye Ndidi (KRC Genk) und Mario Lemina (Juventus Turin) gilt erneut auch Weltmeister Matthias Ginter (22) von Borussia Dortmund als Kandidat.

Auch ist es fragwürdig, ob sich der HSV Olympia-Fahrer Ginter leisten könnte. Die Ablösesumme könnte laut eines Berichts der Hamburger Morgenpost (Mopo) bei zehn Millionen Euro liegen. Ginter wäre damit nach Filip Kostic der zweitteuerste Zugang der Vereinsgeschichte. Doch eigentlich möchte der BVB den 22-Jährigen gar nicht verkaufen. Bei einer ersten Anfrage hatten die Westfalen dem HSV vor knapp zwei Wochen schon eine Absage erteilt. Zudem haben auch Klubs wie Tottenham Hotspurs und Arsenal London Interesse bekundet.

Bis jetzt ist beim HSV Gideon Jung wohl die einzige Alternative für den verletzten Spahic. „Wir hoffen natürlich, dass Emir so schnell wie möglich zurückkehren kann. Er ist ein wichtiger Bestandteil unseres Teams“, sagte Trainer Bruno Labbadia in der HSV-Mitteilung. Spahic war im Testspiel mit VfL-Stürmer Peniel Mlapa zusammengeprallt. Die Nacht zu Samstag verbrachte der 35-Jährige in einem Bochumer Krankenhaus. Am Sonntag schaute er im HSV-Trainingslager bereits den Teamkollegen wieder zu.

 

Den HSV verlassen wird wohl Zoltan Stieber. Der 27 Jahre alte ungarische Nationalspieler wurde vorübergehend vom Trainingsbetrieb des norddeutschen Bundesligisten freigestellt, um Gespräche mit interessierten Clubs aus dem In- und Ausland über einen Wechsel führen zu können. Das teilte der HSV via Twitter aus seinem Trainingslager Klosterpforte in Harsewinkel mit.

 

Dem Vernehmen nach sind deutsche Zweitligisten und Vereine aus Ungarn an dem EM-Teilnehmer interessiert. Stieber hat beim HSV zwar noch einen Vertrag bis 2017, spielt aber in den Planungen von HSV-Trainer Bruno Labbadia keine Rolle mehr. Zuletzt hatten die Hanseaten den Außenbahn-Spieler an den Zweitligisten 1. FC Nürnberg ausgeliehen.

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erstellt am 01.Aug.2016 | 10:43 Uhr

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