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DFB-Pokal

05. Dezember 2016 | 17:45 Uhr

2:1 gegen Hoffenheim : Köln jubelt auch im Pokal: Umkämpfter Sieg

vom

Lange ist das umkämpfte Bundesliga-Duell im DFB-Pokal zwischen Köln und Hoffenheim ausgeglichen. Erst in der Verlängerung schießt der frühere Hoffenheimer Anthony Modeste die Geißböcke ins Achtelfinale.

Bundesliga-Toptorjäger Anthony Modeste hat den 1. FC Köln auch im DFB-Pokal jubeln lassen. Dank seines entscheidenden Treffers gegen seinen Ex-Club 1899 Hoffenheim gewannen die Kölner in einem umkämpften Duell erst in der Verlängerung mit 2:1 (1:1, 1:1) und zogen ins Achtelfinale ein.

Für die Kraichgauer war es die erste Pflichtspielniederlage der Saison. Hoffenheims Benjamin Hübner hatte die Gäste vor 42 900 Zuschauern zunächst in Führung gebracht (8.), Marcel Risse glich per Freistoß aus (36.).

«Wir sind richtig schlecht ins Spiel gekommen. Dann haben wir daraus ein echtes Pokalspiel gemacht», sagte Köln-Manager Jörg Schmadtke. Hoffenheims Kapitän Sebastian Rudy urteilte: «Es ist natürlich ärgerlich, wenn man so viel Aufwand betreibt. Wir hatten eine gute Anfangsphase und nach dem Ausgleich kam Köln dann besser ins Spiel. Aber manchmal zählt dann auch ein wenig das Glück.»

Der Vierte der Fußball-Bundesliga aus Hoffenheim kam zunächst besser in die Partie, war von Beginn an wacher und präsenter. Die in dieser Saison noch ungeschlagenen Gäste diktierten zunächst das Geschehen, störten früh und provozierten damit Ballverluste des Gegners. Die Kölner kamen damit in ihrem ersten Pokal-Heimspiel seit dem 22. Dezember 2010 überhaupt nicht zurecht. Ohne die verletzt fehlenden Leonardo Bittencourt und Yuya Osako suchten sie vier Tage nach ihrer ersten Bundesliga-Niederlage beim 1:2 in Berlin zunächst ihre Form.

In der 8. Minute belohnten sich die Kraichgauer dann für ihre starke Anfangsphase. Nach einer Ecke konnten die Gastgeber zunächst klären, die anschließende Flanke des Olympia-Zweiten Niklas Süle köpfte Verteidiger Benjamin Hübner ins Tor. Stürmer Sandro Wagner hatte nach schöner Vorarbeit von Steven Zuber das 2:0 auf dem Fuß (26.), schoss aber zu unplatziert in die Arme von FC-Keeper Timo Horn.

Die einzige gefährliche Aktion der Kölner in der ersten halben Stunde entwickelte sich aus einer Zufallsaktion: Eine verunglückte Flanke von Konstantin Rausch konnte Torhüter Oliver Baumann gerade noch über die Latte lenken. Eine Standardsituation brachte den Fünften der Bundesliga dann wieder ins Spiel: Marcel Risse hämmerte einen Freistoß aus gut 25 Metern unhaltbar für Baumann ins Tor (36.).

Anschließend kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Der mit acht Toren bislang beste Bundesliga-Torschütze Modeste verpasste mit einem Flugkopfball nach Flanke von Risse knapp das 2:1 (42.). Dem Team von Julian Nagelsmann entglitt in dieser Phase etwas die Kontrolle.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine offene Partie. Kölns Pawel Olkowski verzog frei vor Baumann (60.), auf der Gegenseite parierte Horn einen guten Schuss von Hoffenheims Nadiem Amiri (66.). Die Kölner mussten zudem ab der 63. Minute ohne ihren Kapitän Matthias Lehmann auskommen, der angeschlagen ausgewechselt wurde.

Eine Viertelstunde vor Schluss hatte erneut Risse die große Chance auf den Siegtreffer, Baumann rettete jedoch glänzend (76.). Doch die Hoffenheimer blieben stets gefährlich, Amiri vergab kurz vor Schluss freistehend (84.). So ging es in die Verlängerung, in der Modeste schon nach wenigen Sekunden aus kurzer Distanz zum 2:1 traf (91.).

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erstellt am 26.Okt.2016 | 23:36 Uhr

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