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DFB-Pokal

05. Dezember 2016 | 03:32 Uhr

«Wissen, was uns erwartet» : Hertha will Pokal-Euphorie zurückholen

vom

Der Bundesliga-Dritte beim Zweitliga-Letzten - das DFB-Pokalspiel der Hertha auf St. Pauli sollte eigentlich eine klare Sache sein. Trainer Dardai stellt sein Team auf einen «körperlichen Pokalfight» ein.

Hertha BSC stellt sich beim FC St. Pauli auf ein kampfbetontes DFB-Pokalspiel ein. «Wir wissen, was uns erwartet», sagte Trainer Pal Dardai vor der Zweitrundenpartie des Berliner Fußball-Bundesligisten am Dienstagabend (20.45 Uhr) in Hamburg.

Der letzte Tabellenplatz von St. Pauli in der 2. Liga entspreche nicht dem Potenzial der Mannschaft, warnte Dardai: «Wir sind vorbereitet auf einen körperlichen Pokalfight.»

Das rund 29 500 Zuschauer fassende Stadion am Millerntor ist so gut wie ausverkauft. Hertha kann auch mit den Innenverteidiger John Anthony Brooks und Sebastian Langkamp sowie mit Stürmer Julian Schieber planen. Alle drei Profis, die sich beim jüngsten 2:1 in der Liga gegen den 1. FC Köln Prellungen zugezogen hatten, sind in Hamburg mit dabei.

Dardai, der weiter auf den verletzten Mittelfeldspieler Fabian Lustenberger verzichten muss, möchte mit dem Einzug in die 3. Runde in Berlin wieder eine ähnliche Pokal-Stimmung erzeugen wie im vergangenen Jahr. «Da hat die Mannschaft gespürt, wie wichtig der Pokal für die Stadt ist und wie leicht es ist, Euphorie zu entfachen.» Hertha war erst im Halbfinale von Borussia Dortmund bezwungen worden.

St. Paulis Coach Ewald Lienen hat sein Team vor dem Pokal-Duell mit einer emotionalen Rede aufgerüttelt. Die Hamburger haben die jüngsten vier Liga-Spiele verloren. Das wäre in Sandhausen (0:3) nicht passiert, «wenn jeder Spieler den Willen gehabt hätte, den Fehler des Mitspielers auszubügeln. Aber die schauen zu und hoffen, dass der andere das regelt», schimpfte der Coach und forderte: «So können wir nicht weitermachen.»

Kader Hertha BSC

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erstellt am 25.Okt.2016 | 03:32 Uhr

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