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1. Bundesliga

03. Dezember 2016 | 01:20 Uhr

Nach 1:4 gegen Gladbach : Werder Bremen entlässt Trainer Viktor Skripnik

vom

Null Punkte, viele Gegentore: Werder Bremen will ohne Trainer Skripnik raus aus dem Tabellenkeller der Bundesliga.

Der SV Werder Bremen hat mit sofortiger Wirkung Trainer Viktor Skripnik beurlaubt. Den Posten übernimmt interimsweise der bisherige U23-Coach Alexander Nouri, teilte der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Sonntag mit. Auch die beiden Co-Trainer Florian Kohfeldt und Torsten Frings müssen gehen.

Im Abendspiel am Samstag hatte Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach zu Hause mit 1:4 verloren. Bremen ist nach drei Spieltagen mit null Punkten und minus zehn Toren Letzter der Bundesliga.

Die offizielle Werder-Website zitiert Werders Geschäftsführer Sport, Frank Baumann: „Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil uns nach der Leistung in Gladbach die Überzeugung fehlte, dass es in der bestehenden Konstellation möglich ist, zeitnah eine Wende zum Positiven herbeizuführen.” Laut Werder hat sich Sripnik noch in der Nacht zum Sonntag nach der Ankunft des Mannschaftsbusses am Weser-Stadion vom Team verabschiedet.

Die Bremer spielen bereits an diesem Mittwoch zuhause gegen den FSV Mainz 05, am Samstag empfangen sie den VfL Wolfsburg. „Mit Alexander Nouri erhoffen wir uns einen Impuls für ein Team, das nach dem personellen Umbruch in der Sommerpause, den letzten Spielen und dem bestehenden Verletzungspech mit einer gewissen Verunsicherung zu kämpfen hat”, meinte Baumann. Nouri hatte im Oktober 2014 die U23 der Bremer übernommen - als Nachfolger von Skripnik, der zu den Profis gewechselt war.

Selbst auf der Werder-Homepage war nach dem fahrlässigen und naiven Defensivverhalten der Bremer in Gladbach von „Blackouts im Minutentakt” zu lesen. In den 62 Bundesligapartien mit Skripnik gab es 21 Siege und 15 Remis - aber 26 Niederlagen. Die beste Phase hatten der Ukrainer und sein Team zwischen dem 17. und 21. Spieltag 2014/15 mit fünf Siegen in Serie.

Auf Twitter gibt es bereits einen nicht ernst gemeinten, aber amüsanten Vorschlag für die Nachfolge:

 

 

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erstellt am 18.Sep.2016 | 10:47 Uhr

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