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1. Bundesliga

11. Dezember 2016 | 09:13 Uhr

Bundesliga : VfL vier Wochen ohne Didavi - 75-minütige Aussprache

vom

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg muss noch rund vier Wochen auf Neuzugang Daniel Didavi verzichten. Das berichtete Trainer Dieter Hecking in Wolfsburg.

Bei dem früheren Stuttgarter Didavi war in der vergangenen Woche aufgrund anhaltender Knieprobleme eine Arthroskopie durchgeführt worden.

Luiz Gustavo könnte dem VfL schon früher, allerdings auch erst nach der Länderspielpause zur Verfügung stehen. «Für Leipzig dürfte das realistisch sein», meinte Hecking. Gustavo fällt derzeit aufgrund von Adduktorenproblemen aus.

Nach vier sieglosen Spielen am Stück hat sich die kriselnde Mannschaft des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg 75 Minuten lang ausgesprochen. Das berichtete Trainer Dieter Hecking nach dem ersten Training der Woche.

«Es hat jeder gesehen, dass das keine Leistung war, die man in der Bundesliga anbieten kann. Da war die Mannschaft auch sehr selbstkritisch», sagte Hecking in Bezug auf das 1:2 beim bis dahin noch sieglosen Tabellenletzten Werder Bremen. 

Hecking hatte nach dem Spiel angekündigt, «Tacheles» reden zu wollen. Stattdessen habe es aber eine teaminterne Diskussion gegeben. «Es ist wichtig, dass man nicht nur übereinander redet, sondern auch miteinander. Das Spiel in Bremen war für mich nicht zu akzeptieren, das akzeptieren die Spieler aber auch nicht», sagte Hecking. Erst um 11.15 Uhr kam das VfL-Team auf den Platz; eigentlich war die Einheit schon für 10.00 Uhr angesetzt gewesen.

Hecking widersprach allerdings Darstellungen, der VfL zeige schon wieder früh in der Saison ähnlich blutleere Leistungen wie zum Ende der vergangenen Spielzeit. «Diese Mannschaft lasse ich nie und nimmer im Regen stehen. Ich weiß, dass die Jungs richtig viel arbeiten», sagte Hecking. «Jeder hat seine eigene Art, Fußball zu spielen. Bayern kommt über Ballbesitz, Dortmund kommt über schnelles Umschaltspiel. Wir sind noch auf der Suche, wofür wir stehen wollen.»

Mit nur fünf Punkten aus fünf Spielen hinkt der selbst ernannte Champions-League-Asprirant den Ansprüchen deutlich hinterher.

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erstellt am 27.Sep.2016 | 16:44 Uhr

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