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1. Bundesliga

03. Dezember 2016 | 07:51 Uhr

Fussball-Bundesliga : Trainer Dirk Schuster bittet Darmstadt um Freigabe

vom
Aus der Onlineredaktion

Sein Vertrag läuft noch bis 2018. Doch Dirk Schuster zieht es wohl zum Ligarivalen FC Augsburg. Dessen Trainer Markus Weinzierl steht vor einer Verpflichtung bei Schalke 04.

Darmstadt | Ein Wechsel von Darmstadts Trainer Dirk Schuster zum Bundesligarivalen FC Augsburg wird wahrscheinlicher. Der 45-Jährige hat die Südhessen um die Freigabe aus seinem bis 2018 laufenden Vertrag gebeten, teilte der Verein am Mittwoch mit. Auch Co-Trainer Sascha Franz wolle die „Lilien“ verlassen.

 

Nach Informationen der „Sport Bild“ soll sich Schuster, der die „Lilien“ auf direktem Weg von der Dritten Liga in die Bundesliga und dort zum Klassenerhalt geführt hatte, mit Augsburg bereits über einen Wechsel geeinigt haben. Schusters Berater Ronny Zeller wird mit den Worten zitiert: „Dirk Schuster hat eine tolle und unvergessliche Zeit in Darmstadt erlebt und in dreieinhalb Jahren unglaubliche Erfolge gefeiert. Nun reizt ihn die neue Aufgabe in Augsburg.“ Die Schwaben suchen einen Nachfolger für Markus Weinzierl, der vor einem Wechsel zum FC Schalke 04 steht.

Die Verpflichtung von Weinzierl hängt laut Medienberichten nur noch von der Zustimmung des Aufsichtsrates des FC Schalke 04 ab. Schalke und der FC Augsburg haben sich demnach auf den Wechsel des 41 Jahre alten Coaches und die Ablösemodalitäten verständigt. Nach Informationen der Funke Mediengruppe soll der Fußball-Bundesligist aus dem Revier für Weinzierl, der in Augsburg einen Vertrag bis 2019 hat, eine Ablösesumme von drei Millionen Euro bezahlen.

Eine offizielle Bestätigung des Trainer-Wechsels durch die Vereine gab es am Mittwoch zunächst nicht. Die Zustimmung durch den Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Clemens Tönnies gilt aber nur als Formsache. Weinzierl soll als Nachfolger des nach dem letzten Saisonspiel beurlaubten André Breitenreiter auf Schalke einen Dreijahresvertrag unterschreiben.

Weinzierl hatte seinen Wechsel in der Wochenzeitung „Die Zeit“ bereits indirekt bestätigt und seinen Abschied aus Augsburg nach vier Jahren erklärt. „Wir haben alles erreicht, was wir zusammen erreichen konnten. Jetzt muss einer mit neuen Ideen und neuen Visionen übernehmen“, sagte Weinzierl. Schalkes neuer Sportvorstand Christian Heidel hatte daraufhin erklärt, dass der Wechsel nicht perfekt sei.

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erstellt am 25.Mai.2016 | 11:06 Uhr

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