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1. Bundesliga

10. Dezember 2016 | 21:40 Uhr

Fußball : Der 32. Bundesligaspieltag im Telegramm

vom

Der 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird am Freitagabend mit dem Spiel FC Augsburg gegen den 1. FC Köln eröffnet. Die weiteren Partien im Überblick:

FC Bayern München - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach dem 0:1 bei Atlético sind die Gedanken der Bayern schon beim Rückspiel, der Titel soll mit einem Sieg trotzdem vorzeitig gesichert werden. Gladbach braucht jeden Punkt, um die Chance auf die Qualifikation für die Königsklasse zu wahren.

PERSONAL: Guardiola wird in seinem 100. Bundesliga-Spiel mit Blick auf die Champions League Veränderungen vornehmen, bei Gladbach ist Stindl nach seiner Rückkehr wieder eine Option.

STATISTIK: Mönchengladbach ist seit drei Bundesliga-Spielen gegen Bayern unbesiegt, die letzten beiden Partien wurden gar gewonnen.

BESONDERES: Im Vorjahr wurde München als Zuschauer Meister, weil Wolfsburg einen Tag nach dem Bayern-Sieg verlor. Davor gab es acht Meistertitel bei Auswärtsspielen. Nun winkt der Jubel daheim.

Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beim BVB sorgen die Wechselabsichten von Hummels für Unruhe. Wolfsburgs Probleme sind eher sportlicher Natur: Der VfL wartet seit dem 25. Spieltag auf einen Sieg in der Bundesliga.

PERSONAL: BVB-Coach Tuchel kann wieder auf Aubameyang und Gündogan zurückgreifen: Beide gehören zum Kader. Beim VfL kehrt Schürrle nach seiner Gelbsperre in das Aufgebot zurück.

STATISTIK: Von 37 Duellen in der Bundesliga gewann der BVB 19. Neunmal siegte der VfL, ebensoviele Partien endeten unentschieden.

BESONDERES: Dortmund hat als einzige Bundesligamannschaft in dieser Saison zu Hause noch kein Spiel verloren. Wolfsburg hat auswärts erst zweimal gewonnen. Nur Frankfurt ist in dieser Bilanz schwächer.

Hannover 96 - FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der Tabellenletzte Hannover, der mit Daniel Stendel auch in der 2. Liga weitermachen wird, will sich ordentlich aus der Liga verabschieden. S04 muss dringend punkten, um noch eine Chance auf die Champions League zu haben.

PERSONAL: Bei Hannover ist der Einsatz von Karaman und Sobiech fraglich. Die Gäste können aus dem Vollen schöpfen.

STATISTIK: Hannover hat 12 der 15 Heimspiele verloren. Den Negativrekord der SpVgg Greuther Fürth mit 13 Niederlagen will 96 auf keinen Fall einstellen. Schalke ist seit vier Spielen sieglos und holte daraus nur einen einzigen Punkt.

BESONDERES: Bei Schalke steht auch der umstrittene Coach Breitenreiter im Fokus. Er spielte als Profi für 96.

1899 Hoffenheim - FC Ingolstadt (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Hoffenheim hat im Abstiegskampf nichts zu verschenken. Der Aufsteiger aus Ingolstadt ist bereits gerettet. Trotzdem herrscht Unruhe, denn Trainer Hasenhüttl hat seinen Weggang angekündigt.

PERSONAL: Beim Gastgeber fallen neben dem Südkoreaner Jin-Su Kim auch Zuber und Schär aus, die bei einem Zusammenprall im Training Kopfverletzungen erlitten. Ingolstadt muss ohne Brégerie (rot-gesperrt) und Christiansen (verletzt) auskommen.

STATISTIK: Im bisher einzigen Bundesligaduell trennten sich beide Teams in der Hinrunde 1:1.

BESONDERES: Unter Neu-Trainer Julian Nagelsmann hat Hoffenheim vor heimischer Kulisse noch kein Spiel verloren und 13 von 15 möglichen Punkten geholt, Ingolstadt ist seit 19. September ohne Auswärtssieg.

FSV Mainz 05 - Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Mainzer haben in den zurückliegenden drei Spielen nur einen Punkt geholt und benötigen im Kampf um die internationalen Startplätze dringend einen Sieg. Doch auch der HSV braucht im Abstiegskampf jeden Punkt.

PERSONAL: Die Hausherren müssen auf die gesperrten Defensivkräfte Baumgartlinger und Balogun verzichten. Den Hamburgern fehlen gleich vier Stammkräfte: Lasogga, Gregoritsch, der Ex-Mainzer Müller und Ekdal. Zudem drohen Diekmeier und Ilicevic auszufallen.

STATISTIK: In den bisher 19 Bundesligaduellen hatte der HSV achtmal das bessere Ende für sich. Mainz gewann sechsmal, fünf Spiele endeten unentschieden.

BESONDERES: Unter Trainer Martin Schmidt hat Mainz noch nie drei Spiele in Serie verloren. Nun droht eine solche Niederlagenserie, die es zuletzt 2013 unter Thomas Tuchel gab.

SV Darmstadt 98 - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Aufsteiger Darmstadt hat noch fünf Punkte Vorsprung auf den Vorletzten Frankfurt. Doch der jüngste Sieg gegen Mainz hat der Eintracht viel Auftrieb gegeben.

PERSONAL: Bei den «Lilien» kehren die wichtigen Stammspieler Niemeyer und Rajkovic wohl ins Team zurück. Frankfurt muss weiter ohne den verletzten Torjäger Alex Meier auskommen.

STATISTIK: Bislang gab es nur fünf Bundesliga-Duelle: Frankfurt gewann drei, Darmstadt zwei - darunter das Hinspiel (1:0).

BESONDERES: Frankfurt reist ohne Fans zu diesem Derby. Der Gästeblock muss nach einem Urteil des DFB-Sportgerichts leer bleiben.

Bayer Leverkusen - Hertha BSC (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Mit einem Sieg gegen Hertha BSC und der Schützenhilfe von Bayern München (gegen Gladbach) kann Bayer 04 die direkte Rückkehr in die Champions League vorzeitig perfekt machen. Den Berlinern fehlt noch ein Punkt zum definitiven Einzug in die Europa League.

PERSONAL: Bayer muss auch ohne den erkrankten Tah auskommen. Zuvor standen schon die Ausfälle von Wendell (Syndesmoseband-Riss) und Jurtschenko (Außenbandriss) fest. Bei Hertha fehlen Brooks und Regisseur Darida. Torwart Jarstein ist wieder fit.

STATISTIK: Die Spiele-Bilanz der beiden Clubs spricht für die Gastgeber: Von den 39 Partien gewann die Werkself 19, die Berliner siegten neun Mal, elf Begegnungen endeten unentschieden.

BESONDERES: Leverkusen gewann zuletzt sechs Liga-Spiele in Serie bei einem Torverhältnis von 14:2. Hertha konnte keine der vergangenen fünf Partien gewinnen und verlor zuletzt dreimal nacheinander.

Werder Bremen - VfB Stuttgart (Montag, 20.15 Uhr)

SITUATION: Der Tabellen-16. Bremen (31 Punkte) gegen den 15. Stuttgart (33) - mehr Spannung als im 100. Bundesliga-Duell der beiden Clubs geht im Abstiegskampf kaum.

PERSONAL: Werder-Trainer Skripnik hat die Qual der Wahl: Er schonte in der langen Woche einige Profis - nun melden sich wieder alle fit. Beim VfB ist Großkreutz ins Training zurückgekehrt. Stuttgart hofft, dass er bis zum Spiel in Bremen wieder fit ist.

STATISTIK: Mit jeweils 63 Gegentoren treffen die schwächsten Abwehrreihen der Liga aufeinander. Beide sind erst jeweils einmal aus der Bundesliga abgestiegen, Relegation spielten sie noch nie. Stuttgart ist seit sechs Spielen ohne Sieg.

BESONDERES: Die Fans des VfB protestieren gegen das Montagsspiel. Nur 780 Anhänger werden sich auf die Reise in den Norden machen, das Weserstadion ist trotzdem ausverkauft. Die Schwaben bereiteten sich auf Mallorca vor, Werder bezieht ein Trainingslager in der Umgebung.

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erstellt am 29.Apr.2016 | 17:55 Uhr

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