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Sport

28. September 2016 | 03:40 Uhr

2. Liga : FC St. Pauli lässt zu viele Chancen aus - Nur 1:1 beim Karlsruher SC

vom

Wie schon zum Auftakt beim 1:2 in Stuttgart führte der Gast mit 1:0, musste aber den unverdienten Ausgleich hinnehmen. Nun soll gegen 1860 München der zweite Saison-Erfolg gelingen.

Karlsruhe | Der FC St. Pauli hat seinen ersten Auswärtssieg in der neuen Saison der 2. Fußball-Bundesliga leichtfertig vergeben. Trotz zahlreicher guter Einschussmöglichkeiten reichte es für die im Abschluss zu inkonsequenten Hanseaten am Sonntag beim Karlsruher SC nur zu einem 1:1 (1:0).

Vor 14.686 Zuschauern brachte Aziz Bouhaddouz den Kiezclub in der 32. Minute zwar verdientermaßen in Führung, doch Dimitris Diamantakos (57.) gelang noch der insgesamt glückliche Ausgleich für den KSC, der damit die erste Heimniederlage im Jahr 2016 verhindern konnte. Dadurch bleibt der FC St. Pauli, der am Donnerstag (20.15 Uhr) den TSV 1860 München am heimischen Millerntor erwartet, vorerst weiter in der unteren Tabellenhälfte stecken.„Wir müssen die Dinger vorne einfach reinmachen“, meinte Bouhaddouz nach den vielen vergebenen Chancen trefflich. „Wir haben auch heute wieder gesehen, dass Nachlässigkeiten in der Liga bestraft werden.“

Die Gäste aus Hamburg waren fast eine Stunde lang das klar bessere Team, sündigten aber bei der Chancenverwertung. Bouhaddouz (9.), Ryo Miyachi (13.) und Christopher Buchtmann (25.) scheiterten an Keeper René Vollath. Als diesem nach einem Rückpass der Ball versprang, knöpfte Kyoung-Rok Choi ihm das Leder ab und Bouhaddouz staubte zur verdienten Führung der Hanseaten ab. Es war sein drittes Saisontor.

Bouhaddouz (51.) und vor allem der freistehende Choi (54.), der an dem ansonsten starken Vollath scheiterte, hätten nach dem Wechsel bei weiteren guten Chancen auf 2:0 für den FC St. Pauli erhöhen müssen.

Das rächte sich, als Diamantakos beinahe im Gegenzug mit der ersten KSC-Chance zum glücklichen Ausgleich traf. Nun kamen die bis dahin schwachen Gastgeber besser zurecht. Bei einem von Lasse Sobiech an den Innenpfosten abgefälschten Schuss hatten die Norddeutschen sogar einiges Glück, dass sie nicht auf einmal hinten lagen (59.). Auf der Gegenseite ließen der eingewechselte Marvin Ducksch (75.) und Vegar Eggen Hedenstad (83.) zwei weitere gute St. Pauli-Chancen ungenutzt.

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erstellt am 18.Sep.2016 | 16:10 Uhr

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